Neuestes Best-Practice: Support Center for (International) Engineering Students – SCIES

Vor 10 Jahren begann das Support Center for (International) Engineering Students – SCIES – seine Beratungs- und Betreuungsarbeit für Studierende der Ingenieurwissenschaften an der Universität Duisburg-Essen. Auch in der vorlesungsfreien Zeit stehen hier täglich kompetente Ansprechpartner zur Verfügung. Zusätzlich zur persönlichen Beratung haben Studierende und Studieninteressierte die Möglichkeit, per Telefon oder E-Mail ihre Fragen oder Probleme vorzubringen und Hilfe zu bekommen.

Mit SCIES hat die Fakultät auf die Tatsache reagiert, dass wirkungsvolle Beratungsarbeit möglichst nah am Studierenden stattfinden muss. Dementsprechend bietet SCIES den Studierenden eine Anlaufstelle, wo diese schnell Informationen erhalten, Fragen ausführlich beantwortet bekommen, sich Tipps holen und Probleme loswerden können. Mit diesem Beratungsansatz stellt SCIES eine vorgelagerte Alternative zur Beratung durch die Fachberater dar, die dadurch entlastet werden. Zusätzlich wird durch SCIES das generelle Beratungsangebot an der Universität Duisburg-Essen vertiefend und studienbezogen ergänzt.

Neben der reinen Studierendenberatung und -betreuung organisiert SCIES noch eine Fülle weiterer Maßnahmen im Rahmen des Studiums. So nimmt SCIES im Bereich der fakultätsinternen Veranstaltungs- und Prüfungsplanung eine Mittlerrolle zwischen Studierenden, Lehrenden und dem Bereich Prüfungswesen ein. Viele Fragen der Studierenden betreffen genau diesen Bereich des Studiums, weshalb ihnen somit die Informationen aus einer Hand gegeben werden können. Ziel ist es, einen möglichst reibungslosen Studienverlauf zu gewährleisten.

Unter dem Motto „Studis raus!“ bietet die Fakultät in jedem Jahr eine Veranstaltung zum Auslandsaufenthalt für Studierende an, die von SCIES und der Kommission für Internationales organisiert wird. Ein Auslandsaufenthalt bietet künftigen Ingenieuren die Möglichkeit, über den Tellerrand zu blicken und erste Erfahrungen in einem anderen Kulturkreis zu sammeln. SCIES berät und unterstützt die Studierenden im Hinblick auf die Planung, Organisation, Finanzierung und Durchführung des Aufenthalts an einer Gasthochschule im Ausland.
Im Laufe der Jahre ist auch die Koordination der Vorkurse dazugekommen. Deren Ziel ist es, einen sanften Einstieg in den Studienbetrieb zu gewährleisten und in der Vorstudienphase Unsicherheiten auszugleichen und individuelle Potenziale zu erkennen.

Weiterhin koordiniert SCIES das Mentoring-Programm der Fakultät. Dieses unterstützt Studierende in der Studieneingangsphase, während des Studienverlaufs sowie bei Abschluss des Studiums.
Darüber hinaus werden bei SCIES auch Austauschstudierende sowie Gastdozenten betreut. Dazu gehört auch Hilfe bei der Wohnungssuche.

Einen Zuschuss für den Auslandsaufenthalt oder das Studium kann jeder gebrauchen. Deshalb bietet SCIES auch eine Stipendienberatung an. SCIES ist für die über 11.000 angehenden Ingenieure an der Fakultät in allen Fragen erster Ansprechpartner, liefert Informationen aus einer Hand und hilft den Studierenden, das Beste aus ihrem Aufenthalt an der Universität herauszuholen.

http://www.uni-due.de/scies

weitere Informationen:

Support Center for (International) Engineering Students – SCIES

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Neuestes Best-Practice: MIN Graduiertenschule International

Die MIN Graduiertenschule International ist ein DAAD-gefördertes Projekt an der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft (MIN) der Universität Hamburg. Sie strebt an, die internationale Sichtbarkeit der Forschungsleistung Promovierender zu erhöhen, deren internationale Mobilität zu fördern und besonders geeignete internationale Bewerber und Bewerberinnen für eine Promotion an der MIN Fakultät in Hamburg zu gewinnen.
Zur Erreichung der übergeordneten Ziele wurde in den vergangenen Jahren ein auf die besonderen Bedürfnisse junger Wissenschaftler maßgeschneidertes Angebot an Maßnahmen etabliert.

So bieten seit Januar 2015 zwei akademische Tutoren wöchentliche Beratungen für internationale Promovierende im Falle administrativer Herausforderungen bzw. bei Problemen des täglichen Lebens an. Zum Ausbau wissenschaftlicher und berufsqualifizierender Schlüsselqualifikationen organisiert die MIN Graduiertenschule International darüber hinaus fortlaufend ein weites Angebot englischsprachiger Soft-Skill-Kurse; beispielsweise „Scientific writing“, „Communication in science“ oder „Peer reviewed Publishing: Rules, Strategies and Pitfalls“. Um die Kommunikation und Vernetzung zwischen den deutschen und ausländischen Promovenden der MIN-Fakultät zu unterstützen, bietet die MIN Graduiertenschule International außerdem regelmäßige abendliche Doktorandentreffen mit überfachlichen Themen in Form von Vorträgen oder Paneldebatten an.

Darüber hinaus unterstützt die MIN Graduiertenschule International die Promovierenden der MIN-Fakultät auch finanziell im Rahmen verschiedener Ausschreibungen, so zum Beispiel bei der finanziellen Umsetzung von Forschungsvorhaben und Konferenzaufenthalten im Ausland.

Die MIN Graduiertenschule International bezuschusst außerdem Gruppen von Promovenden, die selbst einen internationalen Workshop im Hamburger Umfeld organisieren möchten. Workshops oder Summer Schools, die in einem relativ kleinen Kreis hochkarätigen Austausch fördern, sind eine geeignete Chance für Promovenden, eine internationale Karriere vorzubereiten.

Zudem bietet die MIN Graduiertenschule International interessierten internationalen Bewerbern und Bewerberinnen, die eine Promotion an der MIN-Fakultät der Universität Hamburg anstreben, die Möglichkeit zu einem einmonatigen Kennenlernaufenthalt. Hierbei können Unklarheiten bezüglich notwendiger Voraussetzungen der Promotionszulassung sowie Besonderheiten bei interdisziplinären Themen ausgeräumt, aber auch die Fakultät und die Stadt kennengelernt werden.

Zur Gewinnung herausragender internationaler Bewerberinnen und Bewerber für eine Promotion an der Universität Hamburg werden die offiziellen Stellenausschreibungen der Universität Hamburg darüber hinaus u. a. auf renommierten Internetportalen wie ResearchGate veröffentlicht oder bei internationalen Karrieremessen ausgestellt.

Ein besonderes Angebot der MIN Graduiertenschule International ist, dass Promovierende die Chance haben, ihre Arbeiten vor Veröffentlichung durch ein professionelles Lektorat Korrektur lesen zu lassen.

weitere Informationen:

MIN Graduiertenschule International

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Website:
https://www.min.uni-hamburg.de/en/min-graduiertenschule/min-graduiertenschule-international.html

 

Neuestes Best-Practice: Wissenschaftliche Schreib- und Sprechwerkstatt

Die Hochschule Darmstadt hat ein super Projekt für internationale Studierende entwickelt, welches ihnen bei der Eingliederung in den Hochschulalltag und mit den speziellen Anforderungen deutscher Hochschulen unterstützen soll:

Internationale Studierende kommen aus anderen Kulturen, in denen auch häufig andere kulturelle Standards gelten. Diese anderen Standards gelten ebenso im Hochschulalltag, genauer beim wissenschaftlichen Schreiben und Präsentieren. Ziel der beiden Veranstaltungen ist es daher, die internationalen Studierenden zunächst einmal über die kulturellen Standards im deutschen Wissenschaftsbetrieb beim Schreiben und Präsentieren zu informieren („Was wird eigentlich von mir erwartet?“) und dann die entsprechenden Standards zu üben bzw. anzuwenden. Darüber hinaus kommen internationale Studierende häufig aus Schulsystemen, in denen sie wenig oder gar keine Gelegenheit hatten, mündliches Präsentieren zu lernen oder zu üben. Sie sind daher ihren deutschen Kommilitonen, die bereits im Grundschulalter ihre ersten Präsentationen halten, deutlich unterlegen. Um eine Chancengleichheit für internationale Studierende zu gewährleisten, ist daher eine besondere Unterstützung wichtig.

Weitere Informationen hier:

Wissenschaftliche Schreib- und Sprechwerkstatt

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Neuestes Best-Practice: MINT(um) Bachelor Plus

Mit dem Bachelor-Plus-Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik (BSEI+) als Pilotprojekt im Rahmen von MINT(um) Bachelor Plus verschafft die Technische Universität München (TUM) den Studierenden des Bachelor-Studiengangs Elektrotechnik und Informationstechnik (BSEI, ca. 700 Studierende im ersten Fachsemester, hiervon 34% internationale Studierende, Stand WS17/18) bei Schwierigkeiten nach dem ersten Prüfungsblock mit diesem Projekt zusätzliche Zeit für eine studienbegleitende Nachqualifikation während des zweiten Fachsemesters (im Sinne einer Entschleunigung).

In dem nicht zulassungsbeschränkten Studiengang BSEI sind die Anforderungen in den ersten beiden Fachsemestern durch Grundlagen- und Orientierungsprüfungen (GOP) definiert. Die Prüfungen ermöglichen es den Studierenden, ihre Eignung in den Anforderungen der konkreten Fachrichtung zu überprüfen. Etwa 30 Prozent der Studierenden scheitern jedoch an der GOP durch ein endgültiges Nichtbestanden, weitere 10 Prozent beenden ihr Studium freiwillig. 95 Prozent der Studierenden mit bestandener GOP schließen dann jedoch das Studium erfolgreich ab. Die durchschnittliche Studiendauer liegt dabei deutlich unter dem Bundesdurchschnitt.
Eine signifikante Zahl Studierender verzögert die erste universitäre Leistungsfeststellung und erzeugt so einen Berg unbewältigter Aufgaben, die einem strukturiertem Studienablauf und Erfolg entgegenstehen. Bestehende Angebote zur Nachqualifikation im fachlichen bzw. sprachlichen Bereich finden im Kontext der hohen fachlichen und zeitlichen Anforderung wenig Resonanz, nur wenige Studierende suchen aktiv bei der Fachstudienberatung nach Unterstützung. Bei internationalen Studierenden erschweren unzureichende Fähigkeiten bei der Sprachrezeption und fachsprachliche Defizite den Studienerfolg zusätzlich.

BSEI+ motiviert Studierende zur Prüfungsteilnahme im ersten Fachsemester. Bei definiert knappem Misserfolg in den ersten Prüfungen und noch vor der sonst semestergleichen Durchführung der Wiederholungsprüfungen können sich Studierende aktiv für die Teilnahme an einem Nachqualifikationsprogramm BSEI+ entscheiden. Mit Learning Agreements werden individuell verbindliche Elemente einer fachlichen und sprachlichen Nachqualifikation vereinbart und der Studienplan des zweiten Fachsemesters durch Ausnahmen bei der Pflichtanmeldung zu GOP-Prüfungen entlastet. Bei positivem Nachweis des Kompetenzerwerbs in der Nachqualifikation werden Fristverlängerungen auch in weiteren Fachsemestern gewährt und Studierende anschließend wieder in den Regelstudienbetrieb eingeleitet.

Weitere Informationen:

MINT(um) Bachelor Plus

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Neuestes Best-Practice: Aktive Rekrutierung von (internationalen) Professorinnen

Professorinnen sind in den Ingenieurwissenschaften anhaltend unterrepräsentiert. Besonders in den technisch fokussierten Disziplinen ist es daher wichtig, weibliche Vorbilder sichtbar zu machen. Die Durchlässigkeit von Karrierewegen insbesondere für Frauen zu erhöhen, die Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu erweitern sowie die Rekrutierung von internationalen Professorinnen zu fördern. Diese letzte Maßnahme gründet auf der Annahme, dass der Frauenanteil an Professor_innen in einigen Ländern höher ist und Internationalität wichtig ist für die Stärkung von Forschung, Lehre und Studium.

Zielsetzungen des Gastprofessorinnen-Programms
– Intersektionale Karrierewege für Frauen transparent machen
– Sichtbarkeit von exzellenten Frauen erhöhen
– Einblicke in den Alltag einer Professur ermöglichen
– Vernetzung der Gastprofessorinnen mit der Fachcommunity
– Vorbilder für Studentinnen und Wissenschaftlerinnen schaffen
– Weiterentwicklung des Lehrangebots in Bezug zu industrienaher Forschung
– Unternehmen für Studierende an der Universität sichtbar machen
– Erweiterung der Kooperationen zwischen Industrie und Universität
– Erprobung eines innovativen Ansatzes im Hinblick auf eine gleichstellungsorientierte Berufungspolitik

Weitere Informationen:

Aktive Rekrutierung von (internationalen) Professorinnen

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Neuestes Best-Practice: Software-Engineering International

Kernidee des Projektes ist die Entwicklung einer Software in einer realen Auftraggeber-Auftragnehmer-Situation im internationalen Umfeld innerhalb mehrerer Teams.
Ziel ist es die Studenten von Partnerhochschulen mit den Studenten der Informatik der Hochschule Hof im Projekt und vor Ort im Ausland zusammenzubringen und auf diese Weise die Mobilität auf beiden Seiten zu steigern:

1) Die ausländischen Studenten in der Partnerhochschule sollen auf die Angebote der Hochschule Hof im Bereich der Bachelor- und Masterstudiengänge aufmerksam gemacht werden.

2) Die Studenten der Hochschule Hof sollen einen Kurzaufenthalt an einer Partnerhochschule wahrnehmen können und auf diese Weise die Hürden, die ein Auslandsaufenthalt mitbringt, gesenkt werden.

3) Die Sprachbarriere soll abgebaut werden.

4) Die Studenten sollen auf Projekte im internationalen Berufsumfeld vorbereitet werden.

Weitere Informationen:

Software-Engineering International

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Neuestes Best-Practice: VIRTUAL REALITY in PRAKTIZIERTER INTERPROFESSIONELLER NOTFALLVERSORGUNG (VR-PIN)

Das internationale Kursformat beinhaltet die drei Stufen virtuelles (Stufe 1) sowie simuliert realitätsbezogenes Lernen (Stufe 2) und die Praxiserfahrung in realen Notfallsituationen (Stufe 3). Die Basis des Austausches zwischen den Ländern Deutschland, Finnland und Lettland stellt die Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien dar. Somit können Lehrräume über Ländergrenzen hinweg verbunden werden. Das Education Support Center der DHBW Karlsruhe hat darüber hinaus Erfahrung und Expertise darin, weitere innovative Lehr- und Lernkonzepte in das vorliegende Projekt zu implementieren und wird aktuelle pädagogische Standards, Lehrmodelle und –methoden (z.B. inverted classroom, etc.) gewinnbringend einbringen. Grundsätzlich streben der Fachbereich Gesundheit sowie die Fakultät Technik der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) am Standort Karlsruhe, ein international ausgerichtetes Lehrformat an, welches sich mit Bezug auf den sogenannten Student-Lifecycle als strukturelles Projekt mit Auslandsaufenthalt einbettet. Das Projekt VR- PIN stellt daher ein neuartiges die Internationalität förderndes Lernformat und Studienangebot im Sinne der „Themen und Formate“ des „MINTernational“-Förderwettbewerbs dar.

Weitere Informationen:

VIRTUAL REALITY in PRAKTIZIERTER INTERPROFESSIONELLER NOTFALLVERSORGUNG (VR-PIN)

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Neuestes Best-Practice: Vielfalt im Studium – Diversity Mentoring

Das Mentoring-Programm der Koordinationsstelle Diversity der TU Braunschweig bietet Studierenden aller Fachrichtungen, die aus unterschiedlichen Gründen mit Barrieren im Studium konfrontiert sind (z.B. Migrationshintergrund, körperliche Beeinträchtigung, chronische Krankheit) und an der Sensibilisierung für Gender-Diversity-Zusammenhänge interessiert sind, eine bessere Orientierung im Hochschulalltag.
Die interessierten Studierenden werden durch studentische Mentorinnen und Mentoren betreut. Das Programm soll sie dabei unterstützen:

  • Orientierung im Studium und an der TU Braunschweig zu finden
  • Unterschiede und Gemeinsamkeiten anzuerkennen
  • ein soziales Netzwerk an der Universität aufzubauen
  • erfolgreicher im Studium zu sein und ihr Studium nicht abzubrechen
  • die Möglichkeit, Barrieren im Studium anzusprechen und Lösungen zu entwickeln
  • berufliche Perspektiven zu entwickeln
  • durch das Workshopprogramm berufsrelevante Kenntnisse zu erwerben

Inhalte und Ablauf
Die Mentees werden in Kleingruppen für ca. vier Monate von Mentorinnen und Mentoren (Studierende ab dem 3. Semester, aus ähnlichen Fächern) begleitet. Eine individuelle Dauer des Mentorings ist auch möglich.
Das Projekt besteht aus einem gemeinsamen Rahmenprogramm der gesamten Gruppe sowie karrierefördernde Workshops und monatlichen Treffen innerhalb der Mentoring-Gruppen. Ort und Zeit können dabei individuell festgelegt werden.

weitere Informationen:

Vielfalt im Studium – Diversity Mentoring

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