Neues Stipendium: HAW.International

HAW.International für Auslandssemester und für Abschlussarbeiten

Wer?

Um dich bewerben zu können, musst du an einer staatlich anerkannten Fachhochschule (FH) oder einer Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) im Bachelor, Master oder in einem Diplomstudiengang eingeschrieben sein. Bachelor- und Diplomstudierende müssen mindestens im zweiten Semester bzw. in der zweiten Hälfte des ersten Studienjahres sein.

Was wird gefördert?

Es gibt verschiedene Optionen: Der DAAD vergibt Stipendien, wenn du im Ausland studieren möchtest oder wenn du deine Abschlussarbeit im Ausland schreibst.

Wie lange?

Für Abschlussarbeiten kannst du für ein bis sechs Monate eine Förderung bekommen. Studienaufenthalte werden zwischen drei und sechs Monate lang gefördert.

Was bekommst du?

  • Eine monatliche Stipendienrate. Die Höhe ist abhängig vom Zielland. Für Frankreich gibt es z. B. 900 Euro pro Monat, für Japan 1.275 Euro pro Monat.
  • Reisekostenpauschale. Auch deren Höhe ist abhängig davon, wohin es geht.
  • Kranken-, Unfall und private Haftpflichtversicherung.
  • Wenn du im Ausland studierst: Zuschuss für ggf. anfallende Studiengebühren. Hier gibt es allerdings eine vom Zielland abhängige Höchstgrenze.
  • Wenn du eine Abschlussarbeit schreibst: Zuschuss für Reisen im Gastland, wenn sie im Zusammenhang mit deiner Abschlussarbeit stehen.
  • Begleiten dich dein/e Ehe- oder Lebenspartnerin oder Lebenspartner oder deine Kinder, kannst du zusätzliche Familienleistungen beantragen.

Wann musst du dich bewerben?

Die Fristen 2019:
31.05.2019 für Stipendienbeginn ab 01.08.2019
31.08.2019 für Stipendienbeginn ab 01.11.2019

Programm des Projektbezogenen Personenaustauschs (PPP) mit verschiedenen Partnerländern

Der DAAD unterstützt im Programm des Projektbezogenen Personenaustauschs (PPP) Wissenschaftsbeziehungen zwischen internationalen Einrichtungen und fördert partnerschaftliche Forschungsaktivitäten.

Kurzzeitige Aufenthalte zum Austausch von Hochschulangehörigen der beteiligten Partnerinstitutionen sollen gefördert werden.

„Als Nachwuchswissenschaftler gelten im Rahmen der Programme des Projektbezogenen Personenaustauschs (PPP) noch in der Promotion befindliche Jungforscher/innen und Wissenschaftler/innen, die noch am Anfang ihrer akademischen Karriere stehen (ECR – Early Career Researchers), deren Promotion nicht länger als 5 Jahre zurückliegt – ggfs. zuzüglich anerkannter Unterbrechungszeiten (z.B. Elternzeit).

Konkrete Ziele des Programms:

  • Partnerschaftlich komplementäre Forschungsarbeit auf hohem wissenschaftlichem Niveau
  • Internationale Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses

mittel- und langfristige Ziele:

  • Wissenstransfer
  • Stärkung der Wissenschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und einem ausländischen Partnerland
  • Nachhaltigkeit der Forschungskooperationen“ (DAAD)

weitere Informationen:

https://www.daad.de/hochschulen/programme-weltweit/mobilitaet/ppp/de/23482-programm-des-projektbezogenen-personenaustauschs-ppp-mit-verschiedenen-partnerlaendern/

Das Projekt ZusaNnah für Forscherinnen in den mathematisch-naturwissenschaftlichen und technischen Berufen

Wir haben ein super Projekt bei gefunden, welches die Chancen für Frauen im MINT Bereich verbessern soll:

„Forscherinnen in den mathematisch-naturwissenschaftlichen und technischen Berufen mehr Chancen bieten und besser aufgestellt sein für das Gewinnen von Fachkräften: Dafür steht Forschungsinstituten, Wissenschaftlerinnen und Interessierten ein Online-Werkzeugkasten mit nützlichen Instrumenten unter www.zusannah.de zur Verfügung.

ZusaNnah ist ein Verbundprojekt der Zuse-Gemeinschaft mit den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung (DITF) und dem Institut für Diversity Studies in den Ingenieurwissenschaften (IDS) der Universität Stuttgart.

Der Werkzeugkasten ist ein zentraler Baustein des Projekts ZusaNnah. Mit ihren drei großen Themen Personal/Nachwuchs, Organisationskultur sowie Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben umfasst die ZusaNnah-Toolbox zentrale Fragen für mehr Chancengleichheit von Frauen in MINT-Berufen und darüber hinaus. Diese werden in der Toolbox mit konkreten Maßnahmen aufgegriffen.

Zur Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben bietet die Toolbox u.a. Informationen zu Arbeitsbedingungen und zu familienorien¬tierter Bildung und Förderung. Zu solcher Förderung zählen Kinderbetreuung, Elternzeit und das Gestalten des Wiedereinstiegs nach einer Arbeitspause. „Die Toolbox mit ihrem breit gefächerten Instrumentenmix zeigt, dass Frauen nicht die einzige Zielgruppe von ZusaNnah sind. Vielmehr geht es uns darum, das Umfeld für Forscherinnen in den MINT-Berufen insgesamt zu verbessern, in unseren Mitgliedsinstituten und darüber hinaus“, betont die Geschäftsführerin der Zuse-Gemeinschaft, Dr. Annette Treffkorn.

Praxiserfahrungen für familienfreundliches Arbeiten
Zu den jeweiligen Themen der Toolbox steuern Forschungsinstitute der Zuse-Gemeinschaft ihre individuellen Erfahrungen ein. Diese werden auf der Webseite mit Dokumenten und der Beschreibung von Maßnahmen unterfüttert. Beispiel Rostock: An der Schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalt (SLV) Mecklenburg-Vorpommern ermöglicht es das Eltern-Kind-Büro Angestellten mit Kindern, das Kind in Notsituationen, so beim Ausfall der Tagesmutter oder der Kita, mit zur Arbeit zu bringen. In einem separaten Raum können Mutter oder Vater flexibel am Schreibtisch mit PC, Telefon und Internet-Zugang arbeiten und gleichzeitig das Kind beaufsichtigen. Für das Kind sind Spielsachen vorhanden. Dies ist nur ein Beispiel, wie Unternehmen den Eltern mit relativ einfachen Mitteln helfen können.

Die Toolbox enthält weitere praxisnahe Beschreibungen von Maßnahmen, die bereits in Instituten der Zuse-Gemeinschaft erfolgreich zum Einsatz kommen und die anderen Einrichtungen als Anregung oder Vorbild dienen können. „Von flexiblen Arbeitszeitmodellen bis zur Schaffung eines wertschätzenden kollegialen Umfeldes: Mit der Toolbox erhalten Forschungseinrichtungen und Unternehmen konkrete Antworten auf die Frage, wie weibliche Fach- und Nachwuchskräfte gewonnen und im Betrieb gehalten werden können“, erklärt Prof. Meike Tilebein vom IDS der Universität Stuttgart.

Das Verbundvorhaben Zusammenarbeit und Netzwerkbildung wirtschaftsnaher Forschungseinrichtungen für Chancengleichheit in MINT (ZusaNnah) wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter den Förderkennzeichen 01FP1631, 01FP1632, 01FP1633 gefördert.“

Mehr dazu gibt es bei Komm-Mach-MINT und bei der Zuse-Gemeinschaft. Schau mal rein:

www.komm-mach-mint.de/MINT-Projekte/BMBF-gefoerderte-Projekte/ZusaNnah

www.zuse-gemeinschaft.de/presse/pressemitteilungen/praxisnah-mit-hohem-nutzwert-die-zusannah-toolbox-fuer-chancengleichheit-in-mint-berufen

Der MINT-Aktionsplan des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Bundesministerin Karliczek hat vorgestern in Berlin den MINT-Aktionsplan des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vorgestellt. Damit stehen in Deutschland 55 Millionen Euro für neue Maßnahmen in der MINT-Bildung bereit. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Der MINT-Aktionsplan setzt vier klare Schwerpunkte: Kinder und Jugendliche, MINT-Fachkräfte, Chancen von Mädchen und Frauen in MINT und MINT in der Gesellschaft. Eine bundesweite MINT-E-Plattform und Vernetzungsstelle wird über die bestehenden und anlaufenden Aktivitäten informieren.

Prof. Barbara Schwarze, Vorsitzende des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit, begrüßt insbesondere die konsequente übergreifende Ausrichtung des Aktionsplans auf die Verbesserung der Chancen von Mädchen und Frauen. „Um nachhaltig mehr weiblichen Nachwuchs zu gewinnen, müssen sich auch gesellschaftliche Rahmenbedingungen verändern. Das können wir nur gemeinsam, mit starken Partnern und entlang der gesamten Bildungskette schaffen. Jetzt ist es an der Zeit, vorhandenes Wissen und gute Praxis-Beispiele für die Gewinnung junger Frauen konsequent umzusetzen“, so Prof. Schwarze.

Mehr Informationen finden Sie unter:

https://www.bmbf.de/de/mit-mint-in-die-zukunft-7876.html

https://www.komm-mach-mint.de/MINT-News/MINT-Aktionsplan-des-BMBF?platform=hootsuite

Der FutureIng Award – Engineering Talente 2019

Zusammen mit dem globalen Multi-Channel Elektronikfachhändler RS Components sucht das Fachmagazin Elektonikpraxis nach Talenten im Engineering-Bereich. Der neue FutureIng Award soll dabei helfen. Das Unternehmen möchte so zur Inspiration und Motivation des Nachwuchses beitragen und die derzeitigen Qualifikationsdefizite im MINT-Bereich bekämpfen.

Der Wettbewerb fördert junge Entwickler und Ingenieure, welche ihren Blick auf die Zukunft gerichtet haben. Die Fachjury besteht aus mehreren Branchen-Experten, welche nach den innovativsten Projekten und Konzepten Ausschau halten. Der Hauptpreis liegt bei 5000€.

Was kann man gewinnen?

  • Teilnehmer haben die Chance auf 5.000 € Preisgeld und weitere spannende Gewinne zur Förderung der professionellen und persönlichen Entwicklung.
  • Die Gewinner und ihre Projekte werden einem breiten Fachpublikum in Print und Online vorgestellt.
  • Sie erhalten die Chance, mit anderen Gewinnern zu diskutieren und interessante Branchen-Kontakte zu knüpfen.

Wie funktioniert’s?

  • Die Teilnehmer können sich deutschlandweit über den oben genannten Link zum Award anmelden.
  • Das „Talent“ hat ein innovatives Projekt erfolgreich durchgeführt bzw. ein tolles Produkt entwickelt oder war maßgeblich beteiligt.
  • Es handelt sich um ein Hightech-Projekt oder -Produkt, das Software und Elektronik nutz oder beinhaltet.
  • Die Abgabefrist für den Wettbewerb ist Ende Februar
  • Die von der Jury nominierten Teilnehmer werden Anfang April zur Preisverleihung im Mai eingeladen

Der FutureIng Award soll nicht nur junge Menschen aus dem Themenbereich inspirieren und ermutigen, einen Schritt weiter zu gehen, sondern stellt darüber hinaus auch einen Aufruf dar, MINT- und andere Ingenieurs-relevante Fächer stärker zu fördern. Daher würden wir uns umso mehr freuen, wenn Sie den Wettbewerb mit Ihren Lesern teilen würden. Das wäre sicherlich auch eine interessante Herausforderung für den/die eine/n oder andere/n Ihrer Leser*innen.

Könnten Sie sich vorstellen etwas zu dem Thema zu berichten? Wir stellen auf Wunsch gerne ein Teilnehmer-Logo des Wettbewerbs oder Pressemitteilung für Ihre Website bereit. Im Anhang finden Sie noch die offizielle Pressemitteilung und auf der Landingpage von RS Components finden Sie auch noch Informationen. Falls Sie noch irgendetwas anderes benötigen sagen Sie mir gerne Bescheid. Ich bin für jegliche Fragen und Anregungen jederzeit per Telefon oder Mail erreichbar.

weiterlesen: 

https://de.rs-online.com/web/generalDisplay.html?id=fortheinspired/education-futureing-award

Call for Applications: Der Frauen-MINT-Award

Frauen im MINT Bereich können nun ihre Abschlussarbeit in einem MINT-Fach einreichen, um den Frauen-MINT-Award zu erhalten. Audimax MEDIEN und die Deutsche Telekom AG möchten so den weiblichen MINT-Nachwuchs fördern.

Das Motto des Awards ist diesmal „Wachstumsfelder der Zukunft: Cloud, Networks of the Future, Internet of Things, Artificial Intelligence und Cyber Security.“

„3.000 Euro winken der Verfasserin der über alle Wachstumsfelder hinweg besten Arbeit, je 500 Euro erhalten außerdem die Verfasserinnen der jeweils besten Abschlussarbeit in jedem einzelnen der Wachstumsfelder. „Dass dieser Award ein reiner Frauen-Award ist, ist uns ein großes Anliegen“, sagt Barbara Bialas von audimax MEDIEN. „Denn nach wie vor trauen sich viele Abiturientinnen kein technisch-naturwissenschaftliches Studium zu. Grund hierfür ist auch, dass weibliche MINT-Talente oft im Verborgenen wirken und diese Disziplin deshalb in der öffentlichen Wahrnehmung männlich dominiert bleibt. Und genau hier setzt der Frauen-MINT-Award an: Er ehrt speziell MINT-Frauen für ihre Arbeiten und schafft bei affinen Abiturientinnen den Mut, MINT zu ihrem akademischen Feld zu machen. Denn wenn wir in Deutschland auf Dauer wettbewerbsfähig bleiben wollen, brauchen wir mehr Frauen in MINT-Berufen. Oder anders gesagt: Fachkräftelücke und Digitalisierung fragen nicht nach Chromosomen.“ (Komm-Mach-MINT)

Teilnehmer aus aller Welt sind eingeladen bis zum 17. März 2019 ihre Bachelor-oder Masterarbeit oder auch ihre Examensthesis einzureichen. Mehr dazu hier:

https://challenge.telekom.com/frauen-mint-award-2019

Mehr von Komm-Mach-MINT:

https://www.komm-mach-mint.de/MINT-News/Partner-News/Frauen-MINT-Award-2019?platform=hootsuite

Integration von Flüchtlingen an deutschen Hochschulen: Erkenntnisse aus den Hochschulprogrammen für Flüchtlinge

Nachdem in 2015 mehr als eine Million Geflüchtete nach Deutschland kamen, wurde geschätzt, dass ca. 30.000 – 50.000 von ihnen ein ein Studium in Deutschland beginnen oder fortsetzen könnten. Aufgrund der Eile der Situation mussten Hochschulen nun zügig Systeme entwickeln, um Maßnahmen für studieninteressierte Geflüchtete sicherzustellen und ihnen ein Studium zu ermöglichen.

Die Integration in das deutsche Hochschulsystem war dabei großgeschrieben.

Jetzt ist es aber schon 2019, und der aktuelle Hochschulbildungsreport des Stifterverbandes schätzt, dass nun rund 40.000 Geflüchtete bis zum nächsten Jahr an einer deutschen Hochschule immatrikuliert sein werden. Dies und anderes wird in den aktuellen Ergebnissen einer Studie des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) bestätigt.

Die Studie umfasst Einsichten und Aussichten verschiedener Hochschulprogramme, die sich auch Flüchtlingsintegration spezialisiert haben.

„Im ersten Jahr der Integra-Förderung, 2016, wurden rund 6.800 geflüchtete Personen in studienvorbereitenden Kursen an Hochschulen und Studienkollegs finanziert,
im Jahr 2017 waren es rund 10.400 Personen. Für das Jahr 2018 geht der DAAD von einer ähnlichen Gefördertenzahl (rund 10.000) aus.

Nach drei Jahren der Förderung lassen sich erste Trends erkennen: Auch wenn die Hochschulen bei der Immatrikulation den Aufenthaltsstatus ihrer Studierenden aus Datenschutzgründen nicht erfragen, so ergeben diverse Erhebungen jedoch, dass sich immer mehr Geflüchtete für ein grundständiges Studium einschreiben.

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) befragt jedes Semester ihre 267 Mitgliedshochschulen zu Studieninteressierten und Studierenden mit Fluchthintergrund.“ (DAAD)

Ergebnisse können hier gefunden werden:

https://www.daad.de/medien/der-daad/da_gefluechtete_rz_web.pdf

Förderung des weiblichen IT-Nachwuchses: Coding Challenge für IT-Studentinnen

bonprix sucht Coding-Spezialistinnen um den weiblichen IT-Nachwuchs zu fördern. Die Vielfalt in der Softwareentwicklung soll hiermit erweitert werden. Mädchen und Frauen, die eine Ausbildung im IT-Bereich machen oder ein IT-nahen Studienfach studieren können sich bewerben und ihre Fähigkeiten im Praxis-Bereich testen:

Aufgabenstellung

Den Teilnehmerinnen wird ein Datensatz zur Verfügung gestellt, der Produktbewertungen aus dem Online-Shop von bonprix enthält. Die Aufgabe besteht darin, eine Tag-Cloud zu erstellen,
die ein Filtern der Rezensionen nach bestimmten Bewertungskategorien (Tags) ermöglicht.

Weiterführende Informationen zur Aufgabenstellung können hier eingesehen werden. Lösungen können bis zum 30. April 2019 als Zip-File an wettbewerb@bonprix.net eingereicht werden.

Gewinne

Eine Fachjury wählt unter allen Einsendungen drei Gewinnerinnen aus, die sich über diese Preisgelder freuen dürfen:
1. Platz: 3.000 Euro
2. Platz: 2.000 Euro
3. Platz: 1.000 Euro

Bewertungskriterien und weitere Details gibt es hier:

https://www.bonprix.de/corporate/karriere/coding-challenge/

https://komm-mach-mint.de/MINT-News/Coding-Challenge

Pilotausschreibung der geplanten Förderlinie ‚Europäische Hochschulen‘

Die Initiative des französischen Präsidenten Macron, eine „Herausbildung von etwa zwanzig ‚Europäischen Hochschulen‘ bis 2024“ sicherzustellen wird nun konkret vom Europäischen Rat unterstützt.

Hochschulen in der gesamten Europäischen Union sollen so besser vernetzt werden.

Die Initiative der EU-Kommission startet ab 2021 im Anschluss an das derzeitige Erasmus+ Programm.

Die Förderlinie wird aber schon jetzt mit einer Pilotausschreibung vorbereitet.

Dr. Klaus Birk, Direktor der Nationalen Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit im DAAD beantwortet im Interview drei wichtige Fragen zum Vorhaben:

https://www.daad.de/der-daad/daad-aktuell/de/68103-pilotausschreibung-zu-europaeischen-hochschulen-es-muss-eine-gemeinsame-vision-geben/

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Das David Ben Gurion Memorial Stipendium des DAAD

Beim Deutschen Akademischen Austauschsdienst gibt es wieder das David Ben Gurion Memorial Stipendium für Ingenieurswissenschafter.

Das Stipendium wird von nordrhein-westfälischen Hochschulen angeboten und fördert daher „überdurchschnittlich qualifizierte Doktorandinnen und Doktoranden, die einen Promotionsabschluss an einer nordrhein-westfälischen Hochschule anstreben.“

Hier die wichtigsten Informationen:

Programmziel

Nordrhein-Westfalen will seine besonders engen Beziehungen zu Israel weiter vertiefen. Aus Anlass des 70. Jahrestages der Staatsgründung Israels lobt Ministerpräsident Armin Laschet daher in Erinnerung an den Staatsgründer, David Ben Gurion, dieses Stipendium aus. Es bietet die Möglichkeit, im Rahmen eines Promotionsvorhabens in Israel zu forschen und sich wissenschaftlich weiter zu qualifizieren und will damit die deutsch-israelische Vernetzung bei anwendungsorientierter Wissenschaft und Forschung vorantreiben.

Wer kann sich bewerben?

Bewerben können sich überdurchschnittlich qualifizierte Doktorandinnen und Doktoranden, die einen Promotionsabschluss an einer nordrhein-westfälischen Hochschule anstreben. Gefördert wird die Durchführung eines Forschungsvorhabens an einer israelischen Universität in den Bereichen Ingenieurwissenschaften oder Informatik. Für die Forschungsarbeit werden sehr gute englische Sprachkenntnisse erwartet.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Forschungsvorhaben in Israel, die im Rahmen einer Promotion in den oben genannten Bereichen stehen. Auslandsaufenthalte, die lediglich der Vorbereitung eines späteren Promotionsstudiums an einer Hochschule dienen, können nicht gefördert werden.

Um den kulturellen Austausch mit der israelischen Bevölkerung zu fördern gewährt die Landesregierung Nordrhein-Westfalen außerdem einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 500,- Euro für einen studienbegleitenden Sprachkurs Hebräisch in Israel.

Dauer der Förderung

12 Monate, das Stipendium ist nicht verlängerbar.

Stipendienleistungen

Das Stipendium umfasst die folgenden Leistungen

  • eine monatliche festgelegte Stipendienrate von 2.000 Euro
  • Reisekostenzuschuss
  • Leistungen zur Kranken-, Unfall- und Privathaftpflichtversicherung
  • eine monatliche Pauschale für Forschungs- und Kongresskosten
  • Zuschuss zu Kinderbetreuungskosten
  • Falls an der Gasthochschule Studiengebühren erhoben werden, müssen Sie sich um einen Erlass oder eine Ermäßigung bemühen. Der DAAD kann die Studiengebühren an der israelischen Hochschule bis zu einer Höchstgrenze in Höhe von 5.000,00 € übernehmen.

 

weiterlesen:

https://www.daad.de/ausland/studieren/stipendium/de/70-stipendien-finden-und-bewerben/?detail=57451825