viaMINT – videobasierte interaktive Vorkurse

viaMINT ist eine videobasierte interaktive Online-Lernumgebung zur Vorbereitung auf das Studium und zur Auffrischung der Schulkenntnisse.

Das wird angeboten:

  • Lernmodule zu Themen der Mathematik, Physik, Chemie und Informatik
  • Ganzheitliches Lernen mit Videos und vielen Übungsaufgaben
  • Kenntnistests mit individuellen Lernempfehlungen
  • Anwendungsbeispiele und interaktive Visualisierungen
  • Viele Wege zum Lernen mit individuellem Tempo

So meldet man sich an:

  • Jeder kann viaMINT kostenfrei nutzen und sich ein neues Konto anlegen.
  • Studierende und Angehörige der HAW Hamburg können sich direkt anmelden.
  • Studierende kooperierender Hochschulen können im Login-Bereich ihre Hochschule auswählen und sich dann direkt anmelden.

Kontakt: viamint@haw-hamburg.de

Schau mal rein: 

https://viamint.haw-hamburg.de/

Hochschulen sollen als MINT-Akteure gestärkt werden

Das Nationale MINT Forum (NMF) setzt sich derzeit dafür ein, Hochschulen nicht nur als Bildungsstätten für MINT-Fächer sondern auch als MINT-Innovationsmotoren zu stärken. Es wurden 20 Einzelempfehlungen benannt, welche zeigen, wie Hochschulen als MINT-Akteure gestärkt werden können, und gleichzeitig ein besseres Networking System entstehen kann, welches auch andere Teile des Bildungs- und Innovationssystems mit einbezieht.

Prof. Dr. Klaus Semlinger erklärt: „Hochschulen sind ein wesentlicher Teil der MINT-Bildungskette und gleichzeitig zentraler Akteur im deutschen Innovationssystem. In dieser besonderen Doppelfunktion könnten sie noch mehr leisten, wenn die nötigen Rahmenbedingungen geschaffen werden.“ Semlinger, Präsident der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und Vertreter der HAWtech HochschuleAllianz für Angewandte Wissenschaften im NMF, soll eine Arbeitsgruppe beauftragen, welche die Empfehlungen, unter seiner Leitung, erarbeiten.

„Im Mittelpunkt der insgesamt 20 Empfehlungen (E) stehen zwei Themenkreise:

  1. Hochschulen als integrierte Bildungs- und Forschungsstätten geben dem Anwendungsbezug ihrer Arbeit durch stärkere Berücksichtigung von Innovationsorientierung, Entrepreneurship und Transfer ein größeres Gewicht (E3, E4, E 5, E14, E15). Dazu engagieren sie sich verstärkt in kooperativer Vernetzung mit Akteuren aus Wirtschaft, Kultur, Verwaltung und Zivilgesellschaft (E12, E13). Dafür verbessert die Wissenschaftspolitik neben der gezielten Projektförderung die finanziellen Rahmenbedingungen auch für themenoffene Innovationsvorhaben (E16, E17, E20).
  2. Berufliche und Akademische Bildung stehen nicht gegeneinander, sondern ergänzen sich. Es gilt, Talente möglichst voll zur Entfaltung und nach Eignung und Neigung zum Einsatz zu bringen. Dies erfordert gemeinsame Anstrengungen von Schulen, Hochschulen und Unternehmen durch Angebote einer erfahrungsgestützten Bildungs- und Berufsorientierung (E1, E7), durch Verbesserung der Anschlussfähigkeit (E6), und durch verbesserte Zugangs- und Übergangsmöglichkeiten (E2, E8, E9, E10, E11, E18). Jenseits der Ressourcenfrage ist hier die koordinierende Hand der Politik gefordert (E19).

„Das Empfehlungspapier richtet sich an die Hochschulen, aber auch an Akteure und Entscheidungsträger im schulischen, unternehmerischen und vor allem im politischen Bereich“, sagt NMF-Sprecher Dr. Ekkehard Winter. NMF-Sprecherin Nathalie von Siemens verweist auf die Zusammensetzung der Arbeitsgruppe und betont: „Die Empfehlung ist von besonderem Wert, weil sie im Spannungsfeld der Blickwinkel ganz unterschiedlicher Akteure entstanden ist.“ In der AG arbeiten Vertreter aus Wirtschaft (VDI, DIHK), Wissenschaft (HRK, Leopoldina, acatech, 4ING, TU9) sowie dem gemeinnützigen Sektor (Stifterverband, Körber-Stiftung, Jugend forscht).“

weiterlesen:

https://www.nationalesmintforum.de/presse/pressemitteilung/news/nmfempfiehlthochschulenalsmint-akteurestrken/

Integration von Flüchtlingen an deutschen Hochschulen: Erkenntnisse aus den Hochschulprogrammen für Flüchtlinge

Nachdem in 2015 mehr als eine Million Geflüchtete nach Deutschland kamen, wurde geschätzt, dass ca. 30.000 – 50.000 von ihnen ein ein Studium in Deutschland beginnen oder fortsetzen könnten. Aufgrund der Eile der Situation mussten Hochschulen nun zügig Systeme entwickeln, um Maßnahmen für studieninteressierte Geflüchtete sicherzustellen und ihnen ein Studium zu ermöglichen.

Die Integration in das deutsche Hochschulsystem war dabei großgeschrieben.

Jetzt ist es aber schon 2019, und der aktuelle Hochschulbildungsreport des Stifterverbandes schätzt, dass nun rund 40.000 Geflüchtete bis zum nächsten Jahr an einer deutschen Hochschule immatrikuliert sein werden. Dies und anderes wird in den aktuellen Ergebnissen einer Studie des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) bestätigt.

Die Studie umfasst Einsichten und Aussichten verschiedener Hochschulprogramme, die sich auch Flüchtlingsintegration spezialisiert haben.

„Im ersten Jahr der Integra-Förderung, 2016, wurden rund 6.800 geflüchtete Personen in studienvorbereitenden Kursen an Hochschulen und Studienkollegs finanziert,
im Jahr 2017 waren es rund 10.400 Personen. Für das Jahr 2018 geht der DAAD von einer ähnlichen Gefördertenzahl (rund 10.000) aus.

Nach drei Jahren der Förderung lassen sich erste Trends erkennen: Auch wenn die Hochschulen bei der Immatrikulation den Aufenthaltsstatus ihrer Studierenden aus Datenschutzgründen nicht erfragen, so ergeben diverse Erhebungen jedoch, dass sich immer mehr Geflüchtete für ein grundständiges Studium einschreiben.

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) befragt jedes Semester ihre 267 Mitgliedshochschulen zu Studieninteressierten und Studierenden mit Fluchthintergrund.“ (DAAD)

Ergebnisse können hier gefunden werden:

https://www.daad.de/medien/der-daad/da_gefluechtete_rz_web.pdf

Pilotausschreibung der geplanten Förderlinie ‚Europäische Hochschulen‘

Die Initiative des französischen Präsidenten Macron, eine „Herausbildung von etwa zwanzig ‚Europäischen Hochschulen‘ bis 2024“ sicherzustellen wird nun konkret vom Europäischen Rat unterstützt.

Hochschulen in der gesamten Europäischen Union sollen so besser vernetzt werden.

Die Initiative der EU-Kommission startet ab 2021 im Anschluss an das derzeitige Erasmus+ Programm.

Die Förderlinie wird aber schon jetzt mit einer Pilotausschreibung vorbereitet.

Dr. Klaus Birk, Direktor der Nationalen Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit im DAAD beantwortet im Interview drei wichtige Fragen zum Vorhaben:

https://www.daad.de/der-daad/daad-aktuell/de/68103-pilotausschreibung-zu-europaeischen-hochschulen-es-muss-eine-gemeinsame-vision-geben/

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Zehn Hochschulen für überzeugende Gleichstellungskonzepte ausgezeichnet

Das Profesorinnenprogramm des Bundes und Länder, das die Präsenz von Frauen in Forschung und Lehre auf allen Qualifikationsstufen  fördert, stößt auch in der dritten Ausschreibung auf starke Resonanz bei den Hochschulen.

In der aktuellen Förderung liegt die Schwerpunktsetzung auf den Bereich „Personalentwicklung und -gewinnung auf dem Weg zur Professur“. In der ersten (von zwei) Einreichungsrunden konnten 86 Hochschulen erfolgreiche Förderanträge stellen.

Zehn Hochschulen wurden darüber hinaus für besonders überzeugende Gleichstellungskonzepte mit dem Prädikat „Gleichstellung: ausgezeichnet!“ belohnt, und können damit die Förderung einer Professur beantragen:

  • Freie Universität Berlin
  • Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Hochschule Fulda
  • Humboldt-Universität zu Berlin
  • Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • Leuphana Universität Lüneburg
  • Universität Bielefeld
  • Universität Bremen
  • Universität Osnabrück

 

https://www.bmbf.de/de/das-professorinnenprogramm-236.html

Der Bertha-Benz-Preis für junge Ingenieurswissenschaftlerinnen wurde ausgeschrieben

Bertha-Benz-Preis für junge Ingenieur­wissenschaftlerinnen

Der Bertha-Benz-Preis richtet sich speziell an junge promovierte Ingenieurinnen. In Anlehnung an Bertha Benz, die sich als visionäre und engagierte Pionierin für das Automobil einsetzte, können Doktorandinnen von ihren Hochschulen oder Forschungseinrichtungen nominiert werden. Die Daimler und Benz Stiftung zeichnet jedes Jahr eine Kandidatin aus, die mit den Ergebnissen ihrer Dissertation einen zukunftsweisenden gesellschaftlichen Mehrwert geschaffen hat. Der Preis wird im Rahmen der Bertha-Benz-Vorlesungverliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert.

Stichtag für Nominierungen: 1. März 2019

Nominierungen sind ausschließlich über das Online-Portal möglich.

https://www.daimler-benz-stiftung.de/cms/nachwuchs/bertha-benz-preis-fuer-ingenieurwissenschaftlerinnen.html

Vom MINT-Studium in den Beruf – Broschüre von Komm mach MINT veröffentlicht

In der von der Initiative Komm mach MINT jüngst veröffentlichten Broschüre „Vom MINT-Studium in den Beruf“  finden sich Karrieretipps für MINT-Absolventinnen und -Studentinnen.

Allein unter Männer? Das war ein mal!  Frauen in MINT-Berufen sind längst kein Kuriosum mehr, immer mehr Frauen entscheiden sich für ein MINT-Studium und arbeiten in Branchen, die dem MINT-Bereich angehören.

Die 23-seitigen Broschüre bietet ein Überblick der Karriere-Entwicklungsangeboten für MINT-Studentinnen und -Absolventinnen und zeigt wie man diese strategisch nutzen kann. Sie lässt Berufseinsteiger*innen und Expertinnen und Experten zu Wort kommen und gibt Tipps zu Selbstvermarktung und Bewerbung.

Die Broschüre ist kostenlos und kann entweder als Pdf heruntergeladen werden oder per Post bestellt werden.

https://komm-mach-mint.de/MINT-News/Studentinnen-Broschuere?platform=hootsuite

 

 

Neue Sprachtandem-Online-Plattform für Kölner Studierende

Das International Office der Universität zu Köln hat eine Social-Media-Plattform entwickelt, auf der Fremdsprachenlerner*innen eine/n passende/n Tandempartner*in finden können. Das Ziel des Projekt TANDEM ist es die Fremdsprachenkenntisse der Studierenden zu verbessern sowie deren interkulturelle Kompetenzen auszubauen.

Das Portal kann von Studierenden aller Kölner Universitäten sowie von Studierende der RWTH Aachen, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Universität Bonn und der Universität Wuppertal genutzt werden.

http://www.tandem-unikoeln.de/index.php

Studium immer internationaler: Studie Wissenschaft weltoffen 2018 veröffentlicht

Deutsche Hochschulen bleiben auch weiterhin für internationale Studierende und Forschende attraktiv. Das zeigt der Bericht „Wissenschaft weltoffen 2018“, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) vorgestellt hat.

Zielvorgaben bei den ausländischen Studierendenzahlen übertroffen

Die Zahl der eingeschriebenen ausländischen Studierenden  (Bildungsinländer*innen und -ausländer*innen) hat sich im vergangenen Jahr von 340.000 auf 359.000 weiter vergrößert.  Damit wurde das 2013 von Bund und Ländern gesteckte Ziel, 350.000 ausländische Studierende in Deutschland bis zum Jahr 2020 zu erreichen, bereits übertroffen. Der Anteil der ausländischen Studierenden beträgt damit knapp 13% (12,8%).

Vor allem Ingenieursfächer bei Bildungsausländer*innen bliebt

Die Zahl der der Bildungsausländer*innen , die in einem MINT-Fach eingeschrieben sind, beträgt 47,5%  und ist im Vergleich zum Vorjahr weiter leicht gestiegen.  Allerdings ist diese hohe Zahl den vielen internationalen Ingenieursstudierenden (37,0%) zu verdanken. Die restlichen MIN-Fächer studieren nur 10,5% der internationalen Studierenden.

Abbruchquote weiter gestiegen 

Kopfschmerzen sollte den Hochschulen jedoch weiterhin die hohe Abbrecher*innenquote bei den internationalen  Studierenden machen. 45 Prozent der ausländischen Bachelorstudierenden und 29 Prozent der Masterstudierenden brechen ihr Studium vorzeitig ab. Deutsche Studierende weisen dagegen eine Abbruchquote von 28 Prozent im Bachelor und 19 Prozent im Master auf. Gerade der hohe Wert bei Bachelorstudierenden, der im Vergleich zur letzten Erhebung nochmals um 3% gestiegen ist, ist alarmierend. Die Steigerung des Studienerfolgs ist zuletzt zu einer der zentralen hochschulpolitischen Aufgaben erhoben wurden. Da die aktuellen Daten sich noch auf die Kohorten von 2012/2013 beziehen, können sie jedoch nur sehr bedingt als Indikator für den Erfolg der Bemühungen der Hochschulen in den letzen Jahren dienen.

Immer mehr ausländische Wissenschaftler*innen 

Auch die Zahl der ausländischen Wissenschaftler*innen, die an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen arbeiten, nimmt konstant zu:  Seit 2007 ist die Zahl des ausländischen Wissenschaftspersonals an deutschen Hochschule um 84% gestiegen, und beträgt 11%.

Mit 20% liegt der Anteil bei außeruniversitären Forschungseinrichtungen deutlich höher und die Entwicklung noch dynamischer. Allein im Vergleich zur Erhebung im letzten Jahr ergab sich eine Steigerung um 12%.

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek äußerte sich zufrieden: „Deutschland ist ein international hochattraktiver Wissenschaftsstandort und profitiert vom internationalen Austausch. […] Gelebte Wissenschaftsfreiheit und unsere Investitionen in die Hochschulen zahlen sich mehr denn je aus. Das deutsche Wissenschafts- und Hochschulsystem ist international vernetzt und im besten Sinne weltoffen – allen Abschottungsdiskursen zum Trotz.“

Den gesamten Bericht steht hier zum Download bereit:
http://www.wissenschaftweltoffen.de/publikation