Fortschritte in der Internationalisierung der Max-Planck Gesellschaft

In nur 30 Tagen sind 3 weitere Max-Planck Center geöffnet worden, und zwar in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern: Das Max-Planck NYU Center for Language, Music and Emotion in New York, das Max-Planck Bristol Centre in Minimal Biology im Vereinigten Königreich, and the Max-Planck RIKEN-PBT-Center for Time, Constants and Fundamental Symmetries in Tokio. Jetzt gibt es 20 Max Planck Center weltweit.

„Eine wissenschaftliche Kooperationsvereinbarung gibt es seit Anfang des Jahres auch mit der University Bristol: Am Max Planck – Bristol Center in Minimal Biology werden die Forscher künstliche Zellskelette aufbauen, molekulare Maschinen im Nano-Maßstab entwickeln und so die notwendigen Bausteine für das Leben untersuchen.

„Kräfte zu bündeln, ist der einzige Weg zum Erfolg in diesem riesigen Forschungsfeld“, betonte Max-Planck-Präsident Martin Stratmann in seiner Begrüßungsansprache am 27. März. „Wir beschäftigen uns nicht mit einer bestimmten Frage, sondern mit Plattformtechnologien, mit einer Toolbox, die es uns ermöglicht, eine völlig neue Art der Wissenschaft zu betreiben.“

Das neue Max Planck Center wird mehrere Schwerpunkte haben: Dazu gehört unter anderem die Synthetische Nanobiologie, bei der künstliche Funktionen in Protozellen und normale Zellen, Gewebe und Organismen integriert werden. Auch Proteindesign in lebenden Zellen wird ein Schwerpunkt sein. Hier sollen völlig neu entworfene Proteine mit natürlichen Proteinen zusammenarbeiten. Die Biomedizinische Genomintervention ist ein dritter Eckpfeiler des Centers, in der synthetische, von Viren abgeleitete programmierbare „Nanoeinheiten“ noch nie dagewesene Funktionen zur Verstärkung und Reparatur von Genomen erhalten sollen.“

weiterlesen:

https://www.mpg.de/13300274/drei-neue-max-planck-center

Neues Stipendium: HAW.International

HAW.International für Auslandssemester und für Abschlussarbeiten

Wer?

Um dich bewerben zu können, musst du an einer staatlich anerkannten Fachhochschule (FH) oder einer Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) im Bachelor, Master oder in einem Diplomstudiengang eingeschrieben sein. Bachelor- und Diplomstudierende müssen mindestens im zweiten Semester bzw. in der zweiten Hälfte des ersten Studienjahres sein.

Was wird gefördert?

Es gibt verschiedene Optionen: Der DAAD vergibt Stipendien, wenn du im Ausland studieren möchtest oder wenn du deine Abschlussarbeit im Ausland schreibst.

Wie lange?

Für Abschlussarbeiten kannst du für ein bis sechs Monate eine Förderung bekommen. Studienaufenthalte werden zwischen drei und sechs Monate lang gefördert.

Was bekommst du?

  • Eine monatliche Stipendienrate. Die Höhe ist abhängig vom Zielland. Für Frankreich gibt es z. B. 900 Euro pro Monat, für Japan 1.275 Euro pro Monat.
  • Reisekostenpauschale. Auch deren Höhe ist abhängig davon, wohin es geht.
  • Kranken-, Unfall und private Haftpflichtversicherung.
  • Wenn du im Ausland studierst: Zuschuss für ggf. anfallende Studiengebühren. Hier gibt es allerdings eine vom Zielland abhängige Höchstgrenze.
  • Wenn du eine Abschlussarbeit schreibst: Zuschuss für Reisen im Gastland, wenn sie im Zusammenhang mit deiner Abschlussarbeit stehen.
  • Begleiten dich dein/e Ehe- oder Lebenspartnerin oder Lebenspartner oder deine Kinder, kannst du zusätzliche Familienleistungen beantragen.

Wann musst du dich bewerben?

Die Fristen 2019:
31.05.2019 für Stipendienbeginn ab 01.08.2019
31.08.2019 für Stipendienbeginn ab 01.11.2019

Programm des Projektbezogenen Personenaustauschs (PPP) mit verschiedenen Partnerländern

Der DAAD unterstützt im Programm des Projektbezogenen Personenaustauschs (PPP) Wissenschaftsbeziehungen zwischen internationalen Einrichtungen und fördert partnerschaftliche Forschungsaktivitäten.

Kurzzeitige Aufenthalte zum Austausch von Hochschulangehörigen der beteiligten Partnerinstitutionen sollen gefördert werden.

„Als Nachwuchswissenschaftler gelten im Rahmen der Programme des Projektbezogenen Personenaustauschs (PPP) noch in der Promotion befindliche Jungforscher/innen und Wissenschaftler/innen, die noch am Anfang ihrer akademischen Karriere stehen (ECR – Early Career Researchers), deren Promotion nicht länger als 5 Jahre zurückliegt – ggfs. zuzüglich anerkannter Unterbrechungszeiten (z.B. Elternzeit).

Konkrete Ziele des Programms:

  • Partnerschaftlich komplementäre Forschungsarbeit auf hohem wissenschaftlichem Niveau
  • Internationale Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses

mittel- und langfristige Ziele:

  • Wissenstransfer
  • Stärkung der Wissenschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und einem ausländischen Partnerland
  • Nachhaltigkeit der Forschungskooperationen“ (DAAD)

weitere Informationen:

https://www.daad.de/hochschulen/programme-weltweit/mobilitaet/ppp/de/23482-programm-des-projektbezogenen-personenaustauschs-ppp-mit-verschiedenen-partnerlaendern/

Neues Projekt: Biotechnology in Mining – integration of new technologies into educational practice

Die TU Bergakademie Freiberg (TU BAF) und die National Technical University (NTU) „Dnipro Polytechnic“ arbeiten zusammen mit dem Institut für Ökologie der NTU und dem Institut für Biowissenschaften der TU BAF, um die Lehre auf dem Gebiet „Biotechnologie im Bergbau“ an der NTU zu fördern.

Dabei wurden jeweils Bachelor- und Mastermodule zu mikrobiellen bzw. pflanzenbasierten Biotechnologien entwickelt: „Fundamentals of Microbiology for Mining“ und „Fundamentals of Phytoremediation“ für das Bachelorstudium, „Biomining (Part I. Microbial Technologies in Mining)“ und „Biomining (Part II. Phytomining)“ für das Masterstudium.

In all diesen Modulen wird ein Schwerpunkt auf die praktische Anwendung dieser Technologien gelegt. Der Transfer von Wissen, Kenntnissen und Fertigkeiten erfolgte in Form unterschiedlicher Aktivitäten:

(1) Vorlesungen von Hochschullehrern der TU BAF an der NTU zu den Themen „Fundamentals of Microbiology for Mining“, „Fundamentals of Phytoremediation“ und „Technologies of microbial leaching of metals“; Diese Vorlesungen dienten als Grundlage für die Dozenten der NTU zur Entwicklung entsprechender eigener Vorlesungen.

(2) Praktika von Studierenden der NTU (Masterstudiengänge Ökologie und Bergbau) am Institut für Biowissenschaft der TU BAF zu den Themen „Phytomining“ und „Microbiology in Mining“: Die Inhalte und Versuche dieser Praktika wurden gemäß den fachlichen und didaktischen Zielsetzungen und der technischen Möglichkeiten in Praktika an der NTU f ür Ökologie- und Bergbaustudierende eingebaut.

(3) Aufbau eines Labors an der NTU: Mit Mitteln des DAAD wurde an der NTU ein chemisch-biologisches Labor zu experimentellen Arbeiten über pflanzen- und mikrobenbasierte Technologien im Bergbau eingerichtet.

(4) Masterarbeiten unter gemeinsamer Betreuung durch NTU und TU BAF: Studierende des Studiengangs Ökologie an der NTU verteidigten erfolgreich ihre Masterarbeiten zu den Themen ”Studying the Environmental Hazard Level of Soil Pollution by Vehicles and Developing Methods for its Decreasing” sowie “Studying the Possibility of Using Brown-Red Clay for Reclamation of Waste Rock of Coal Pits of Western Donbas”, wofür die praktischen Arbeiten teilweise an der TU BAF stattfanden. Die Absolventen konnten ihre Masterarbeiten auf mehreren nationalen Konferenzen in der Ukraine vortragen.

(5) Fachexkursionen in Bergbaubetriebe der Ukraine: Im Rahmen von drei Exkursionen wurden Bergbaubetriebe in der Umgebung von Dnipro, mit welchen die NTU kooperiert, besichtigt mit Schwerpunkt Gewinnung der Ressourcen, Umweltbeeinträchtigungen, Rekultivierung / Wiedernutzbarmachung von Bergbaufolgeflächen, Wiederverwendung von Asche- und Schlackeabfällen von Wärmekraftwerken und von Rückständen der Kohleaufbereitung. Die gemeinsam erarbeiteten Module wurden inzwischen in die Studienablaufpläne der Studiengänge Umweltwissenschaften, Bergbau und Geologie an der NTU integriert.

Mehr dazu kann man hier erfahren:

Zur Homepage des Projekts

 

Positive Entwicklung bei der Gewinnung von ausländischen MINT-Fachkräften

Die Gewinnung von Fachkräften  in akademischen MINT-Berufen gelingt immer besser. Diesen Schluss zieht das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in einer jüngsten Veröffentlichung. Besonders positiv bewertet das Institut die Verbesserung für Personen aus Drittstaaten.

Der MINT-Frühjahrsreport des IW hatte ein großes Medienecho hinterlassen. Darin wurde bekannt gegeben, dass der  Fachkräftemangel der deutschen Wirtschaft im MINT-Bereich auf einem Allzeithoch liege. Bereits darin wurde auf die große Bedeutung von Zuwanderer*innen für die deutsche Wirtschaft hingewiesen: Ohne die Zuwanderung qualifizierter MINT-Fachkräfte, so im Bericht zu lesen, wäre die Fachkräftelücke noch größer ausgefallen und die Wertschöpfung der deutschen Wirtschaft geringer ausgefallen.

Die Bemühungen der Bundesregierung, die Rahmenbedingungen für die Zuwanderung aus Drittstaaten zu verbessern, zeigen Erfolge:
Die Erleichterung der  Zuwanderungsregeln für Personen aus Drittstaaten und die aktiver Werbung um akademische MINT-Fachkräfte im Ausland haben dafür gesorgt, dass die Zahl der Zuwanderer*innen aus Drittstaaten seit 2012 von 30.000 auf 53.000, Heimatländer von Geflüchteten wurden nicht erfasst, angewachsen sei. Die Zahl dieser Beschäftigten mache eine  Wertschöpfung von jährlich 3 Milliarden Euro aus. Besonders hoch sei die Zahl der hochqualifizierten Einwanderer*innen aus Indien.

Auch die Zuwanderung akademischer MINT-Fachkräfte aus EU-Ländern habe in diesem Zeitraum stark zugenommen: und sei um 53 Prozent auf knapp 60.000 gestiegen.

Zu dieser Entwicklung haben, wenn auch im Artikel nicht erwähnt, auch die steigenden ausländischen MINT-Studierenden und Absolvent*innen an deutschen Hochschulen ihren Teil beigetragen. Allein in den Ingenieurswissenschaften hat die Zahl der Bildungsausländer*innen von 62.000 (2012) auf über 98.000 (2018) zugenommen. Fast jede/r zweite ausländische Student/in ist in einem MINT-Fach eingeschrieben.

Wie schon im MINT-Frühjahresreport angemerkt müsse, was die Rahmenbedingungen MINT-Facharbeiterberufen angeht, nachgebessert werden: Hier habe sich das Einwanderungsrecht für Personen aus Drittstaaten in den vergangenen Jahren nicht in gleichem Maße weiterentwickelt, sodass sich die Zahl der Beschäftigten aus Drittstaaten in diesem Bereich nur leicht (12 %) erhöht werden konnte. Zum Vergleich: Die Beschäftigung von EU-Ausländer*innen in MINT-Facharbeiterberufen sei mit 62% sogar noch stärker gestiegen als in den akademischen MINT-Fachberufen.

https://www.iwkoeln.de/presse/iw-nachrichten/beitrag/axel-pluennecke-erste-erfolge-bei-akademischen-mint-berufen.html

 

Erasmus+ Programmaufruf 2019 für Hochschulen

Alle Hochschulen, die im Besitz einer Erasmus Charter for Higher Education (ECHE) sind und akkreditierte Mobilitätskonsortien (KA108) für die Programmlinien Mobilität mit Programmländern (KA103), Mobilität mit Partnerländern (KA107) können ab jetzt einen Antrag auf Fördermittel bei der NA DAAD einreichen.

Alle Anträge müssen über das Antragsportal der Europäischen Kommission eingereicht werden. Hinweis: Um das Antragsportal zu öffnen, benötigen Sie einen Zugang über EU-Login. Für folgende Programmlinien können für 2019 im Rahmen dieses Aufrufs Anträge gestellt werden:

Antragstellung bei der NA DAAD

Antragstellung bei der Exekutivagentur (EACEA) in Brüssel

Erasmus+ Programme Guide 2019

Das wichtigste Dokument für Antragsteller und ggf. deren Partner ist der mit dem Aufruf veröffentlichte Erasmus+ Programme Guide 2019 (Version 1), den es auch in deutscher Sprache gibt. Um sicherzustellen, dass Sie stets mit dem aktuellen Dokument arbeiten, überprüfen Sie bitte regelmäßig die auf der Website der EU Kommission hinterlegte Fassung des Programmleitfadens. Die Nationale Agentur im DAAD (NA DAAD) informiert und berät zu allen Aspekten der Antragstellung.

Die Aufrufe der Leitaktion 3 (Unterstützung politischer Reformen) im Hochschulbereich erfolgen über einzelne Ausschreibungen, die unabhängig vom jährlichen Aufruf zur Einreichung von Anträgen in Erasmus+ veröffentlicht werden. Sie finden diese Ausschreibungen auf der Seite der Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA).

weiterlesen:

https://eu.daad.de/news/de/67054-erasmus-programmaufruf-01/

Neue Sprachtandem-Online-Plattform für Kölner Studierende

Das International Office der Universität zu Köln hat eine Social-Media-Plattform entwickelt, auf der Fremdsprachenlerner*innen eine/n passende/n Tandempartner*in finden können. Das Ziel des Projekt TANDEM ist es die Fremdsprachenkenntisse der Studierenden zu verbessern sowie deren interkulturelle Kompetenzen auszubauen.

Das Portal kann von Studierenden aller Kölner Universitäten sowie von Studierende der RWTH Aachen, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Universität Bonn und der Universität Wuppertal genutzt werden.

http://www.tandem-unikoeln.de/index.php