Die Gewinner-Projekte des Wettbewerbs MINTernational innovativ

Um MINT-Fächer zu fördern und Internationalisierungsstrategien zu entwickeln hat der Stifterverband zusammen mit der Daimler und Benz Stiftung und im Rahmen des Daimler-Fonds das Förderprogramm MINTernational entwickelt.

Im Rahmes dessen wurde dieses Jahr zum fünften mal der Wettbewerb MINTernational innovativ ausgeschrieben. Und drei Hochschulkonzepte haben sich durchgesetzt: Das Karlsuher Institut für Technologie (KIT), die Technische Universität München sowie der Verbund Hochschule Ruhr-West und die Technische Universität Dortmund wurden mit jeweils 100.000 Euro als Gewinner ausgezeichnet.

„Die drei Hochschulkonzepte haben sich unter den insgesamt acht Gewinnern des Wettbewerbs „MINTernational innovativ“ durchgesetzt. Die Hochschulen waren eingeladen, ihre Ideen für mehr Internationalität in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) einer Jury zu präsentieren. Zusammengesetzt aus Vertretern von Wissenschaftseinrichtungen und -förderern sowie der Wirtschaft, wählte diese die Konzepte mit dem höchsten Innovationsgrad aus. Mit den Fördermitteln soll die jeweilige Projektidee gezielt weiterentwickelt, auf weitere Fächer ausgeweitet und von anderen Hochschulen übernommen werden können.“ (Stifterverband)

Mehr dazu gibt es hier:

https://www.stifterverband.org/pressemitteilungen/2018_06_29_minternational_innovativ

MINTernational innovativ:

https://www.stifterverband.org/minternational/minternational-innovativ

 

 

 

Neuestes Best-Practice: Vielfalt im Studium – Diversity Mentoring

Das Mentoring-Programm der Koordinationsstelle Diversity der TU Braunschweig bietet Studierenden aller Fachrichtungen, die aus unterschiedlichen Gründen mit Barrieren im Studium konfrontiert sind (z.B. Migrationshintergrund, körperliche Beeinträchtigung, chronische Krankheit) und an der Sensibilisierung für Gender-Diversity-Zusammenhänge interessiert sind, eine bessere Orientierung im Hochschulalltag.
Die interessierten Studierenden werden durch studentische Mentorinnen und Mentoren betreut. Das Programm soll sie dabei unterstützen:

  • Orientierung im Studium und an der TU Braunschweig zu finden
  • Unterschiede und Gemeinsamkeiten anzuerkennen
  • ein soziales Netzwerk an der Universität aufzubauen
  • erfolgreicher im Studium zu sein und ihr Studium nicht abzubrechen
  • die Möglichkeit, Barrieren im Studium anzusprechen und Lösungen zu entwickeln
  • berufliche Perspektiven zu entwickeln
  • durch das Workshopprogramm berufsrelevante Kenntnisse zu erwerben

Inhalte und Ablauf
Die Mentees werden in Kleingruppen für ca. vier Monate von Mentorinnen und Mentoren (Studierende ab dem 3. Semester, aus ähnlichen Fächern) begleitet. Eine individuelle Dauer des Mentorings ist auch möglich.
Das Projekt besteht aus einem gemeinsamen Rahmenprogramm der gesamten Gruppe sowie karrierefördernde Workshops und monatlichen Treffen innerhalb der Mentoring-Gruppen. Ort und Zeit können dabei individuell festgelegt werden.

weitere Informationen:

Preis für exzellente Betreuung von internationalen Studierenden

Das Auswärtige Amt hat einen Preis für exzellente Betreuung ausländischer Studierender in Deutschland am 14.06.18 ausgeschrieben. Weiterlesen

Warum finden internationale Studierende es schwer auf dem deutschen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen?

Obwohl Deutschland die Zuwanderung von internationalen Studierenden, oder sogenannten Idealzuwanderern, dringend nötig hat, fällt es internationalen Studenten schwer im deutschen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

Um der Sache auf den Grund zu gehen hat das Online Magazin des Stifterverbandes zu diesem Thema mit Lu Miao, Fahrzeugtechniker aus Nordchina gesprochen:

„Internationale Studierende wie er, die nach dem Studium in Deutschland Fuß fassen wollen, haben es nicht leicht. Umgekehrt ist es auch für Arbeitgeber schwierig, kompetente Fachkräfte aus Europa und anderen Teilen der Welt zu gewinnen. Dabei herrscht weiterhin Mangel, vor allem an Informatikern und Ingenieuren. Zwar waren die Marketingstrategien der Bundesregierung und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) erfolgreich: Jeder zehnte Studierende kommt bereits aus dem Ausland. Aber: Anders als von Bund und Wirtschaft erhofft, gelingt es nicht, eine große Zahl der internationalen Studierenden in Deutschland zu halten. Lediglich 54 Prozent der Drittstaatsangehörigen fassen in Deutschland langfristig Fuß.“

Finde den Artikel hier:

https://merton-magazin.de/bleib-doch

 

 

 

 

Neuestes Best-Practice: WindMINT- Windenergie weltweit online studieren und praxisnah die Windbranche

Im Rahmen der drei Vor-Ort-Projektphasen soll das Projekt den Studierenden ermöglichen, deutsche Industriestandorte im Bereich der Windenergie kennenzulernen und parallel dazu die Laboreinrichtungen der am Studiengang beteiligten Institutionen Fraunhofer IEE sowie IWES zu besichtigen und in diesen mitzuforschen. Die Online- Studierenden und weiteren internationalen TeilnehmerInnen erhalten auf diese Weise die Möglichkeit, erste Kontakte zu potentiellen deutschen Arbeitgebern aus der Industrie und der Wissenschaft zu knüpfen. Dabei soll den Studierenden der Industriestandort Deutschland in all seiner Vielfältigkeit im Bereich der Windenergie näher gebracht werden, um sie für den deutschen Arbeitsmarkt zu begeistern. Im Rahmen der Projektphase sind von den Studierenden Leistungsnachweise im Rahmen von Credits zu erbringen. Dadurch erhalten sie auch die Möglichkeit, ihr online erworbenes theoretisches Fachwissen mit einer praktischen Arbeit zu verknüpfen. In den drei Vor-Ort-Projektphasen können die Studierende Leistungsnachweise von 3, 9 oder 15 Credits
erwerben.

Die Projektphasen werden wie folgt strukturiert:

Exkursionswoche (3 Credits)

  • Kennenlernen von Laboreinrichtungen und Teststände von Fraunhofer IEE und IWES
    (u.a. Rotorblatt-Teststand; Windmessmast)
  • Besuch eines deutschen Windparks
  • Firmenbesichtigung bei deutschen Herstellern von Windkraftanlagen
  • Besuch des Career Tags auf der Industriemesse Hamburg und Husum Wind
  • Exkursionsbericht bzw. Career Plan und Besuch des Career Centers
  • Projektarbeit bei Unternehmen/Fraunhofer IEE oder IWES (6/12 Credits)

Das Projekt WindMINT hat das übergeordnete Ziel auch für andere Online-Studiengänge Wege aufzuzeigen, wie mit Hilfe von Vor-Ort-Projektphasen für den deutschen Arbeitsmarkt geworben
werden kann. Die aus dem Pilotprojekt gewonnenen Erkenntnisse werden daher in Form von Webinaren, Artikeln und Datenbankeinträgen auch Anbietern anderer Online-Studiengänge zur
Verfügung gestellt.

Konkret greifen folgende Elemente und Ziele des Projekts WindMINT ineinander:

  • Verknüpfung zwischen internationalem theoretischen Online-Studium wes.online und Vor-Ort-Projektphase
  • Rekrutierung von internationalen MINT-Studierenden für den deutschen Arbeitsmarkt
  • Vor-Ort-Projektphase als Best-Practice-Modell für andere deutsche Online-Studiengänge
  • Nutzung von Synergieeffekten mit dem bereits geförderten Projekt MINTERFACE der Universität Kassel

Hier geht es zum Projekt:

Die Konferenz Gender & IT 2018 ist vorbei: Hier gibt es Fotos und Videos

Die Konferenz Gender & IT 2018 ist nun vorbei. Sie fand vom 14. bis 15. Mai 2018 in Heilbronn statt und sämtliche vorträge wurden gefilmt und können nun im Internet gesehen werden.

In der Bildergalerie kann man sich Fotos der Eröffnung und den individuellen Sessions sowie des Abschlusses der Konferenz anschauen: gender-wissen-informatik.de/Konferenz

Ein sehr interessantes und hilfreiches Feature sind aber auch die YouTube Videos der Vorträge, damit man die Konferenz auch miterleben kann, wenn man nicht direkt teilnehmen konnte.

„Das Projekt „Gender. Wissen. Informatik. Netzwerk zum Forschungstransfer des interdisziplinären Wissens zu Gender und Informatik (GEWINN) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT.“ gefördert. Weitere Informationen unter: https://www.komm-mach-mint.de/MINT-Projekte/Komm-mach-MINT.-Projekte/GEWINN“ (Komm-Mach-Mint)

mehr zum Projekt und der Konferenz gibt es hier:

http://gender-wissen-informatik.de/Konferenz#anchor-603

Studie: MINT Vorbild bei Internationalisierung mit einigen Schwächen

Die kürzlich veröffentlichte Studie von Stifterverband, Daimler-Fonds und der Daimler und Benz-Stiftung „wie international ist MINT“ widmet sich der Internationalisierung der MINT-Fachbereiche.
Die Studie gibt einerseits mithilfe der Hochschulstatistik einen Überblick über den aktuellen Stand und die Entwicklung der Internationalisierung der MINT-Fächer, anderseits widmet sie sich auch den Rahmenbedingungen für deren Umsetzung. Darüber hinaus werden geeignete Instrumente und deren Wirksamkeit beleuchtet. Für die Analyse wurden die Leitungen der Fachbereiche und Fakultäten in den MINT-Fächern befragt.

Wo MINT Vorbild ist

  • Attraktivität von MINT bei ausländischen Studierenden: In keinem Land entscheiden sich so viele Studierende aus dem Ausland für ein Ingenieurstudium wie in Deutschland. Bildungsausländer entscheiden sich häufiger für die MINT-Fächer als einheimische Studierende.
  • Angebote zu internationalisation@home: Jeder zweite internationale Studiengang ist ein MINT-Fach. In dieser Fächergruppe gibt es damit überdurchschnittlich viele international ausgerichtete curriculare Angebote.
  • Ambitionierte Ziele: Drei Viertel der MINT-Dekane wollen, dass ihr Bereich in Zukunft noch internationaler wird.
  • Gewinnung internationaler Gastwissenschaftler: Ausländische Wissenschaftler, die zeitweise in Deutschland forschen und lehren, vertreten überdurchschnittlich häufig eine MINT-Disziplin.
  • Internationale Kompetenzen für wissenschaftlichen Nachwuchs: Der überwiegende Anteil von MINT-Fachbereichen unterstützt aktiv die Verbesserung der Sprachkenntnisse, finanziert die Teilnahme an internationalen Konferenzen und Forschungsaufenthalte und stärkt die Entwicklung interkultureller Kompetenzen.
  • Gute Unterstützung in der Eingangsphase: Fast flächendeckend werden Maßnahmen zur fachlichen und sprachlichen Betreuung sowie Informations-, Orientierungs- und kulturelle Angebote für den Studienstart erfolgreich umgesetzt.

Wo MINT Stärken und Schwächen zeigt

  • Trend bei ausländischen Studierenden: Die Zahl von ausländischen MINT-Studierenden wächst ähnlich schnell wie im Durchschnitt der Fächer. Eine Ausnahme ist die Zahl der Ingenieurstudierenden an Universitäten, die in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen ist.
  • MINT-Studentinnen aus dem Ausland: Frauen, die für ein Studium nach Deutschland kommen, wählen häufiger ein MINT-Fach als einheimische Studentinnen. Allerdings ist der Abstand zum MINT-Anteil bei Männern ähnlich groß.
  • Anteil internationales Lehrpersonal: Im Vergleich der Disziplinen haben Mathematik und Naturwissenschaften den höchsten Anteil von Wissenschaftlern aus dem Ausland. Die technischen Fächer sind dagegen unterdurchschnittlich mit internationalem Personal besetzt.
  • Bleibeabsichten ausländischer MINT-Absolventen: Ein unterdurchschnittlicher Anteil ausländischer MINT-Studierender möchte nach dem Abschluss in Deutschland bleiben. Allerdings planen überdurchschnittlich viele Masterabsolventen der Mathematik und Naturwissenschaften eine Karriere in Deutschland.
  • Enge Zusammenarbeit mit Wirtschaft: Knapp 80 Prozent der Fachbereichsleiter sind mit der Zusammenarbeit mit Unternehmen im Bereich Praxisbezug und Übergang in den Arbeitsmarkt zufrieden. Aktiv wird mit der regionalen Wirtschaft zusammengearbeitet. Ein Nachholbedarf besteht bei Kooperationen mit Partnern im Ausland.

Wo MINT Nachholbedarf hat

  • Anteil internationaler Studierender: In fast allen Fächern des MINT-Spektrums, an Fachhochschulen und Universitäten, sind anteilig teils deutlich weniger internationale Studierende eingeschrieben als im Fächerdurchschnitt. Nur bei den angehenden Ingenieuren an Universitäten finden sich überdurchschnittlich viele Studierende aus dem Ausland.
  • Internationale Mobilität einheimischer Studierender: Der Anteil von Studierenden mit Auslandserfahrung ist in keiner anderen Fächergruppe so gering wie in MINT. Im Erasmus-Programm nehmen beispielsweise nur halb so viele MINT-Studierende teil, wie es gemessen an der Studierendenzahl zu erwarten wäre.
  • Interkulturelle Kompetenzen beim Personal: An jedem zweiten Fachbereich ist die Verwaltung aus Sicht der Dekane nicht adäquat auf die Internationalisierung vorbereitet. Eine bessere Vorbereitung besteht allerdings beim Lehrpersonal.
  • Fest verankerte Module für Auslandsaufenthalte: Zwar verfügt jeder vierte Fachbereich über curriculare Elemente zur Stärkung internationaler Kompetenzen, Auslandssemester und Praktika zählen aber nur in Ausnahmenfällen dazu.
  • Digitale Instrumente: Aktive Onlinebetreuung, -vorlesungen, -seminare und -prüfungen sind noch wenig verbreitet. Nur Onlinebewerbungsportale und Portale zur Studienorganisation sind flächendeckend im Einsatz.

Ohne Drittmittel geht kaum was

Internationalisierung bedarf Investitionen, beispielsweise für die Organisation von Willkommens- und Austauschprogrammen, die Pflege von Kontakten mit Hochschulen im Ausland und das internationale Hochschulmarketing.  […][ Der Bedarf an solchen Investitionen an den MINT-Fachbereichen wächst jedoch. An 83,3 Prozent der staatlichen Universitäten und 74,5 Prozent der staatlichen Fachhochschulen ist die
Zahl der Maßnahmen beziehungsweise Projekte zur Internationalisierung in den letzten fünf Jahren gestiegen. An den restlichen Hochschulen blieb die Anzahl der Maßnahmen gleich. Unter den Fachbereichen zeigen Mathematik und die Naturwissenschaften den größten Zuwachs. Die Finanzierung der Maßnahmen zur Internationalisierung erfolgt durch unterschiedliche
Quellen. Auf Drittmittel verzichten dabei die wenigsten Einrichtungen.
84,8 Prozent der staatlichen Fachhochschulen und 87,5 Prozent der staatlichen Universitäten arbeiten mit externen Fördermitteln. Ein zentraler Akteur bei der externen Finanzierung von Maßnahmen zur Internationalisierung ist der DAAD. Allerdings finanzieren die Hälfte der Fachbereiche an staatlichen Fachhochschulen und 42,4 Prozent der Fachbereiche an staatlichen Universitäten ihre Internationalisierungsmaßnahmen
ausschließlich oder überwiegend durch Grundmittel.

 

Zum Download der gesamten Studie: https://www.stifterverband.org/pressemitteilungen/2018_06_05_minternational

Elke Büdenbender eröffnet 1. Fachtagung der Initiative Klischeefrei

In ihrer Eröffnungsrede auf der ersten Fachtagung der Initiative Klischeefrei macht sich Schirmherrin Elke Büdenbender stark für eine Berufs- und Studienorientierung frei von Geschlechterklischees. Zum zweitägigen Austausch treffen sich am 12. und 13. Juni im Berliner Humboldt Carré rund 250 Partnerinnen und Partner der Initiative sowie Gäste aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft.

Bei der ersten bundesweiten Tagung zu Fragen einer vorurteilsfreien Berufswahl junger Menschen beteiligten sich neben Schirmherrin Elke Büdenbender die Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil sowie Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im Bundesbildungsministerium. Sie diskutierten unter anderem mit jungen Erwachsenen in Ausbildung darüber, wie klischeefreie Berufs- und Studienwahl funktionieren kann.

Miguel Diaz, Leiter der Servicestelle Klischeefrei forderte zum Tagungsbeginn: „Geschlechter- und Rollenklischees begegnen wir überall. Ihr Einfluss auf junge Menschen und deren Berufswahlverhalten wird durchweg unterschätzt. Nur mit einer nationalen Strategie, an der sich viele Partnerinnen und Partner beteiligen, kann dies aufgebrochen werden und eine klischeefreie Berufswahl gelingen!“ Im Rahmen der Fachtagung ruft Miguel Diaz alle am Berufswahlprozess Beteiligten auf, sich den Nationalen Kooperationen anzuschließen.

www.klischee-frei.de/de/klischeefrei_80824.php

weiterlesen:

https://komm-mach-mint.de/MINT-News/Gemeinsam-Berufswahl-ohne-Grenzen-Fachtagung-Initiative-Klischeefrei

Neuestes Best-Practice: Indo-German Challenge for Sustainable Production

Bei diesem Projekt sollen Studierenden vor der Zielsetzung der Nachhaltigen Entwicklung eine Lösung zu einem realen Problem eines Industriepartners entwickeln. Dabei stehen sie zunächst vor der Herausforderung, dass die Teammitglieder zum einen in Indien und zum anderen in Deutschland sind. Durch neue Kommunikationskanäle sollen die phyisisch getrennten Team zunnächst präferierte Lösungen entwickeln. Während des ersten Austauschs in Indien entwickeln die Teams zunächst kompetetiv eigene Lösungen und erhalten jeweils Feedback. Im Anschluss wird eine Lösung entwickelt oder gewählt, die nun kollaborativ von allen Studierenden weiter verfolgt wird. Während des zweiten Austauschs in Deutschland wird die von allen Studierenden gewählte und detaillierte Lösung gemeinsam umgesetzt.

1. Vorphase: der Inhalt der Impulsveranstaltung wird in Abstimmung mit der eines Praxispartners aufgerufenen „Challenge“ ausgearbeitet. Der Bezug einer jeder Challenge ist die „Nachhaltige Entwicklung“.
Output/Ziel: Lehrveranstaltung mit Bezug zur Challenge ausgearbeitet.

2. Lösungsfindungsphase (1 Monat): die Lehrinhalte werden den Studierenden durch beide beteiligten Professoren im Rahmen von „Pitches“ (kurze, kondensierte Lehrformate) in einem „Virtual Classroom“ allen Studierenden vermittelt. Im Anschluss erarbeiten die Teams (je bestehend aus 2 indischen und 2 deutschen Studierenden an verschiedenen Standorten) unter Zuhilfenahme moderner Kommunikationsplattformen 3 unterschiedliche Ansätze.
Output/Ziel: Je Team ein Lösungsansatz.

3. Synthese der Lösungsansätze (Sprint in Indien, 1 Woche): Während eines Austausch am BITS, Pilani, Indien, lernen sich die Teammitglieder zum ersten Mal persönlich kennen und können ihre ersten Ansätze weiter verfeinern. Anschließend stellen alle Teams vor einem Komitee (Praxispartner und wissenschaftliches Personal) ihren Lösungsansatz vor. Basierend auf dem Feedback müssen sich die Teams untereinander für die vielversprechendste Lösung entscheiden. Abgerundet wird der Aufenhalt in Indien durch einen Besuch eines Praxispartners in Indien. Hierbei hat der Praxispartner die Möglichkeit auf sich und auf mögliche Berufseinstiege aufmerksam zu machen.
Output/Ziel: Eine kollaborativ identifizierte Lösung.

4. Detaillierung und Materialbeschaffung: Gemeinsam wird die identifizierte Lösung ausschließlich kollaborativ detailliert und die zur Umsetzung benötigten Materialien werden beschafft. Hierfür steht den Studierenden ein vorgegebenes Budget zur Verfügung.
Output/Ziel: Kollaborativ identifizierte Lösung detailliert und Materialien sind beschafft.

5. Realisierungsphase (Sprint in Deutschland, 1 Woche): Während des Austauschs in Deutschland wird die entwickelte Lösung umgesetzt und dem Komitee vorgestellt. Die Studierenden erhalten Feedback zur Arbeit und besuchen einen Praxispartner.
Output/Ziel: Umgesetzter Prototyp bereit zum Einsatz in den Lernfabriken.

weitere Informationen:

Website:

www.igcsm.org

Schotstek: Karrierenetzwerk für Hamburger Studierende mit Migrationshintergrund

Das Projekt Schotstek, ein Stipendiaten-Programm für Spitzennachwuchs, bietet ehrgeizigen Hamburger Bachelor- und Masterstudierende mit (familiären) Migrationshintergrund eine einmalige Möglichkeit zur Teilnahme an einem individuellen Coaching- und Mentoring-Programm zur Unterstützung bei der Karriereentwicklung.Im Vordergrund steht keine finanzielle Hilfe, diese sind eher die Ausnahmen, sondern die Aufnahme in ein starkes Netzwerk und Horizonterweiterung durch überraschende Begegnungen. Schotstek geht es um Chancengleichheit, Realisierung aller Potentiale, weltoffenen Spitzen-Nachwuchs für Unternehmen.

Das Angebot:

  • Speziell für Schotstek entwickelte Seminarbegleitung und Mentoring
  • Diskussionsveranstaltungen mit u. a. CEOs, Forschern, Personalern, Startup-Gründern, Künstlern
  • Training für Bewerbung, Auftritt oder Argumentationstechnik
  • Gespräche mit Hamburger Unternehmern in deren Unternehmen
  • Vermittlung von finanzieller Hilfe für Leistungsträger
  • Persönliche Gespräche auf Augenhöhe mit den Schotstek-Beiräten
  • Theater-, Oper- oder Ballettbesuche
  • Türöffnen für ein studentisches Praktikum / den ersten Job
  • Hilfe bei Organisation von Auslandssemestern
  • Inspirierende Inputs und lockeren Austausch beim monatlichen Clubabend
  • Zweitägige Berlin-Fahrt mit politischen Gesprächen

 

Voraussetzungen/Erwartungen

  • gute Zeugnisse
  • Ehrgeiz, Verantwortungsbewusstsein, Offenheit
  • Neugier auf Menschen, die andere Wege gehen
  • die Eignung zum Vorbild für jüngere Migranten

Die Bewerbungsfrist läuft jedes Jahr vom 25. Mai bis zum 22. Juni.

Weitere Informationen zum Projekt und zum Bewerbungsverfahren:

https://www.schotstek.com