Beiträge

Hochschulen sollen als MINT-Akteure gestärkt werden

Das Nationale MINT Forum (NMF) setzt sich derzeit dafür ein, Hochschulen nicht nur als Bildungsstätten für MINT-Fächer sondern auch als MINT-Innovationsmotoren zu stärken. Es wurden 20 Einzelempfehlungen benannt, welche zeigen, wie Hochschulen als MINT-Akteure gestärkt werden können, und gleichzeitig ein besseres Networking System entstehen kann, welches auch andere Teile des Bildungs- und Innovationssystems mit einbezieht.

Prof. Dr. Klaus Semlinger erklärt: „Hochschulen sind ein wesentlicher Teil der MINT-Bildungskette und gleichzeitig zentraler Akteur im deutschen Innovationssystem. In dieser besonderen Doppelfunktion könnten sie noch mehr leisten, wenn die nötigen Rahmenbedingungen geschaffen werden.“ Semlinger, Präsident der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und Vertreter der HAWtech HochschuleAllianz für Angewandte Wissenschaften im NMF, soll eine Arbeitsgruppe beauftragen, welche die Empfehlungen, unter seiner Leitung, erarbeiten.

„Im Mittelpunkt der insgesamt 20 Empfehlungen (E) stehen zwei Themenkreise:

  1. Hochschulen als integrierte Bildungs- und Forschungsstätten geben dem Anwendungsbezug ihrer Arbeit durch stärkere Berücksichtigung von Innovationsorientierung, Entrepreneurship und Transfer ein größeres Gewicht (E3, E4, E 5, E14, E15). Dazu engagieren sie sich verstärkt in kooperativer Vernetzung mit Akteuren aus Wirtschaft, Kultur, Verwaltung und Zivilgesellschaft (E12, E13). Dafür verbessert die Wissenschaftspolitik neben der gezielten Projektförderung die finanziellen Rahmenbedingungen auch für themenoffene Innovationsvorhaben (E16, E17, E20).
  2. Berufliche und Akademische Bildung stehen nicht gegeneinander, sondern ergänzen sich. Es gilt, Talente möglichst voll zur Entfaltung und nach Eignung und Neigung zum Einsatz zu bringen. Dies erfordert gemeinsame Anstrengungen von Schulen, Hochschulen und Unternehmen durch Angebote einer erfahrungsgestützten Bildungs- und Berufsorientierung (E1, E7), durch Verbesserung der Anschlussfähigkeit (E6), und durch verbesserte Zugangs- und Übergangsmöglichkeiten (E2, E8, E9, E10, E11, E18). Jenseits der Ressourcenfrage ist hier die koordinierende Hand der Politik gefordert (E19).

„Das Empfehlungspapier richtet sich an die Hochschulen, aber auch an Akteure und Entscheidungsträger im schulischen, unternehmerischen und vor allem im politischen Bereich“, sagt NMF-Sprecher Dr. Ekkehard Winter. NMF-Sprecherin Nathalie von Siemens verweist auf die Zusammensetzung der Arbeitsgruppe und betont: „Die Empfehlung ist von besonderem Wert, weil sie im Spannungsfeld der Blickwinkel ganz unterschiedlicher Akteure entstanden ist.“ In der AG arbeiten Vertreter aus Wirtschaft (VDI, DIHK), Wissenschaft (HRK, Leopoldina, acatech, 4ING, TU9) sowie dem gemeinnützigen Sektor (Stifterverband, Körber-Stiftung, Jugend forscht).“

weiterlesen:

https://www.nationalesmintforum.de/presse/pressemitteilung/news/nmfempfiehlthochschulenalsmint-akteurestrken/

Ausschreibung: Innovationspreis Mobilitätsgestalterin

Im September 2018 vergibt die Allianz pro Schiene zum ersten Mal den „Innovationspreis Mobilitätsgestalterin“. Kreative Frauen aus der Bahnbranche, die gerade die Mobilität neu erfinden, können bis zum 30. Juni für die Ehrung vorgeschlagen werden.

Ob eine Erfindung – allein oder im Team – den Personenverkehr auf den Kopf stellt, den Güterverkehr revolutioniert, die Arbeitswelt für Frauen und Familien verbessert, die Umwelt schont, das System Schiene stärkt oder das Design der Eisenbahn verjüngt: Das Frauennetzwerk der Allianz pro Schiene sammelt ab sofort alle Vorschläge und legt sie einer hochkarätigen Jury vor, die das ganze Spektrum der nachhaltigen Mobilität spiegelt. Am 19. September auf der Innotrans in Berlin wird die Jury die Gewinnerinnen öffentlich vorstellen.

Mobilität braucht den weiblichen Blick

Die beiden Sprecherinnen des Frauennetzwerks der Allianz pro Schiene, Carmen Maria Parrino (Abellio Rail Mitteldeutschland) und Alexandra von Oy (Bombardier Transportation), riefen alle Unternehmen der Bahnbranche auf, ihre besten und tatkräftigsten weiblichen Mitarbeiter für den Wettbewerb zu nominieren. „Die Mobilität braucht den weiblichen Blick. Und deshalb wollen wir Frauen sichtbar machen, die allein oder im Team an einer Verbesserung des Systems Eisenbahn arbeiten.“ Parrino und von Oy ermutigten erfindungsreiche Eisenbahnerinnen, sich auch selber vorzuschlagen. „Selbstbewusstsein schadet nicht. Die Mobilität in Deutschland braucht Macherinnen mit Esprit. Unsere Jury freut sich über jeden Vorschlag für den Innovationspreis Mobilitätsgestalterin 2018. Wir werden dafür sorgen, dass auf der nächsten Innotrans die Männer nicht mehr ganz so ausschließlich unter sich sind.“

Innovationspreis: Jury spiegelt Bandbreite der nachhaltigen Mobilität

In der Jury für den Innovationspreis vertreten sind der Verband der Bahnindustrie (VDB), der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), der Verkehrsclub Deutschland (VCD), der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB), der Verband der Eisenbahningenieure (VDEI), der Verband deutscher Ingenieure (VDI), die Universität Stuttgart, der Schweizer Verband öffentlicher Verkehr (VöV) und das Frauennetzwerk der Allianz pro Schiene als Organisator des Wettbewerbs.

weiterlesen:

https://komm-mach-mint.de/MINT-News/Innovationspreis-Mobilitaetsgestalterin-2018

weitere Informationen:

www.allianz-pro-schiene.de/ausschreibung-innovationspreis-mobilitaetsgestalterin

UniNow – Die neue App für Hochschulen, Studierende und Unternehmen

Ob für Studierende, Hochschulen oder Unternehmen – die neue UniNow App bietet eine Reihe an Leistungen. Im Rahmen der Digitalisierung wurde die App von Tobias Steenweg und Stefan Wegener entwickelt, um verschiedene Leistungen an einem digitalen Ort zu vereinen. Bereits an 300 Hochschulen wird die App genutzt. Sinn der App ist es vor allem drei Zielgruppen zu verlinken. 

Für Studierende steht vor allem die einfache Nutzung und organisatorische Unterstützung im Vordergrund. Die App hilft Studenten Termine im Überblick zu halten, ihre Entleihungen in der Bibliothek nicht aus dem Auge zu verlieren, ihre Noten einzusehen, und sogar dabei immer genau zu wissen was in der Mensa gerade zum Mittag angeboten wird. Und das Beste: Die App ist einfach zu bedienen, so bietet sie Studenten eine innovative Lösung ihr Leben am Campus stressfreier zu gestalten. Unter MyStudies kann man im Newsfeed Events und Neuigkeiten im Auge behalten, aber auch den Stundenplan und die Notenübersicht kann mit der App eingesehen werden. Auch der Career Button ist interessant: Hier kann man sich Unternehmen, welche für die individuellen Karrierevorstellungen in Frage kommen, genauer anschauen. Auch kann man sich Stellenangebote anschauen und diese im eigenen Profil vorgemerken, wenn Interesse besteht.

Die App ist aber genauso auch für weitere Mitglieder der Hochschulgemeinschaft gedacht. Auch Mitarbeiter und Kooperationspartner sollen unterstützt und gefördert werden. Das unternehmerische Denken soll so an den Hochschulen optimiert werden.

Hochschulen können mit dem App Marketing betreiben und sich vorstellen, aber auch Services wie die direkte Verlinkung mit ihren Websites anbieten. Das bedeutet natürlich erhöhtes Interesse bei Studenten, welche heutzutage am liebsten mit dem Smartphone kommunizieren und recherchieren. Zuletzt stellt auch die direkte, digitale Vernetzung der Hochschule mit Unternehmen eine Erweiterung der Leistungen dar.

Genauso hilfreich kann die App aber auch für Unternehmen sein. Mit dem Karriereportal sind Studenten direkt mit Firmen verbunden. Dies erweitert die Reichweite der potentiellen Arbeitsgeber zu ihren Arbeitnehmern und verlinkt Hochschulen mit Unternehmen, welches den Übergang von Studium zur Arbeitswelt deutlich leichter gestalten kann.

Ein wichtiges Feature der App, welches für alle drei Zielgruppen gleich wichtig ist, ist die Anpassungsfähigkeit von UniNow. Es wird direkt mit Unternehmen und Hochschulen zusammengearbeitet und somit werden Funktionalitäten und Design an individuelle Vorstellungen angepasst. Bei direkter Kooperation mit UniNow wird das Corporate Design der Hochschule beibehalten. Somit ist UniNow flexibel, innovativ und an ständiger Weiterentwicklung der App interessiert.

Hier gibt es weitere Informationen zum App:

https://uninow.de/

 

 

Das Projekt Fast Forward Science sucht die besten Webvideos zum Thema Wissenschaft

Fast Forward Science geht in die nächste Runde: Bis zum 30. Juni 2018 sucht die Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) erneut die besten Webvideos zu Wissenschaft und Forschung. Forscherinnen und Forscher, YouTuber, Schüler und Wissenschaftsenthusiasten mit Sinn für Film können im Wettbewerb Videos einreichen. Ob Erklärvideo zu Fragen antiker Philosophen oder Vlog des ersten menschlichen Marsbewohners: Thema, Format und Kreativität sind bei dem mit insgesamt 21.000 Euro dotierten Wettbewerb keine Grenzen gesetzt.

Zusätzlich können Videos für die 48-Stunden-Challenge „Super Fast“ eingereicht werden. Die Herausforderung: Zu einem vorgegebenen Thema müssen die Videos ab Start der Aktion am 13. Mai 2018 um 12:00 Uhr innerhalb von 48 Stunden produziert und vorgelegt werden. Die Bekanntgabe des für alle Disziplinen offenen Themas sowie einiger gesonderter Produktionsbedingungen zur Einhaltung des vorgegebenen Zeitrahmens erfolgt zum Start. „Super Fast“ endet am 15. Mai 2018 um 12:00 Uhr.

Der Webvideo-Wettbewerb „Fast Forward Science“ wurde 2013 von Wissenschaft im Dialog und Stifterverband ins Leben gerufen, um das Bewusstsein für Webvideos als Medium für Wissenschaft und Forschung zu stärken. Er wird 2018 zum sechsten Mal ausgerufen und seit 2016 von der Carl Zeiss AG gesponsert. Seit 2017 ist der Deutsche Zukunftspreis Partner der Kategorie VISION.

weiterlesen: https://www.stifterverband.org/fast-forward-science

Fast Forward Science auf Youtube: https://www.youtube.com/user/fastforwardscience

weitere Informationen: https://fastforwardscience.de/

IT-Stipendium Sommersemester 2018

Das IT-Stipendium bietet dir 600 Euro Förderung für sechs Monate. In dieser Zeit unterstützt dich das fördernde Unternehmen bei deiner fachlichen Weiterentwicklung und beruflichen Orientierung, zum Beispiel durch Mentoren, Workshops oder einen Schnuppertag in der IT-Abteilung.

So bewirbst du dich für das IT-Stipendium

  1. Füll das Bewerbungsformular aus.
  2. Wähle dabei deine favorisierten Förderer und ergänze folgende Sätze in deinem Anschreiben:
    • Ich sollte das IT-Stipendium bekommen, denn…
    • Mit dem IT-Stipendium würde ich…
    • Ich bewerbe mich bei [Unternehmen X], weil… (ein Absatz je Unternehmen)
  3. Ergänze bzw. aktualisiere deinen Online-Lebenslauf bei e-fellows.net mit deinen wichtigsten Stationen.

Für jeden dieser Schritte gilt: Je mehr du angibst, desto besser sind die Chancen auf ein Stipendium!

Das erwartet dich als IT-Stipendiat

Die Stipendiengeber und wir wollen dir den Übergang von Theorie zu Praxis erleichtern. Das IT-Stipendium bringt dir daher nicht nur sechs Mal 100 Euro zur freien Verfügung, sondern auch die enge Betreuung durch dein Partnerunternehmen. Wer dich wie unterstützt, siehst du auf den einzelnen Seiten der Stipendiengeber weiter unten.

Auf den Austausch wird viel Wert gelegt, daher ist dein Interesse am fördernden Unternehmen und die Bereitschaft zum regelmäßigen Austausch Voraussetzung für die finanzielle Förderung (Ausnahmen: c’t, iX und Heise Online sowie e-fellows.net).

27 Stipendien im Gesamtwert von 16.200 Euro (weitere folgen)

Im Wintersemester 2017/18 gab es insgesamt 43 Stipendien im Gesamtwert von 25.800 Euro von 13 Unternehmen.

Zeitlicher Ablauf und Termine

  • Bewerbungsschluss: 13. Mai 2018
  • Auswahl der Stipendiaten durch Unternehmen: 14. bis 24. Mai 2018
  • Zu-/Absagen für das IT-Stipendium: 28. Mai 2018
  • Zeitraum der Förderung: Juni bis November 2018

Wie lange dauert die Bewerbung? Welche Infos musst du angeben?

Die Bewerbung dauert je nach Mühe, die du investierst, 10 bis 20 Minuten. Folgende Felder müssen zusätzlich zum Bewerbungsformular in deinem Online-Lebenslauf mindestens gefüllt werden: Vor- und Nachname, Adresse und E-Mail, Geburtsdatum, alle Studienabschnitte inkl. Abschluss- und Durchschnittsnoten, praktische Erfahrungen sowie IT-Kenntnisse. Die Angaben kannst du entweder selbst online eintragen oder du sendest uns einen PDF-Lebenslauf, der diese Daten enthält. Wir übertragen sie dann in dein Profil.

weitere Informationen:

http://www.e-fellows.net/Events/IT-Stipendium

Acht Hochschulen gewinnen MINTernational innovativ Wettbewerb

Acht Hochschulen haben neue Konzepte entwickelt und Wege aufgezeigt, die es so an deutschen Hochschulen noch nicht gibt, um das Studium in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) internationaler zu gestalten. Gewonnen haben:

  • Technische Universität Braunschweig: Indo-German Challenge for Sustainable Production
  • Hochschule Ruhr West und Technische Universität Dortmund: Lernvideo 2.0 MINTernational
  • Duale Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe: Virtual Reality in praktizierter interprofessioneller Notfallversorgung (VR-PIN)
  • Hochschule Karlsruhe Technik und Wirtschaft: Internationaler (K)Nobelpreis
  • Karlsruher Institut für Technologie (KIT): Schlüsselinstrumente zur Erschließung deutschsprachiger MINTStudiengänge für ausländische Studierende
  • Universität Kassel: WindMINT – Windenergie weltweit online studieren und praxisnah die Windbranche in Deutschland kennenlernen
  • Universität Konstanz: Your Steps towards Professionalism – The Career Passport Program
  • Technische Universität München: MINT(um) Bachelor plus

„Den Wettbewerb haben wir bewusst offen gestaltet“, erklärt Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes. „Dadurch ist es uns gelungen, Projekte zu finden und sichtbar zu machen, die auf ganz neue Art, das Thema Internationalisierung in den Hochschulen weiterentwickeln wollen.“

Das Förderprogramm „MINTernational innovativ“ ist die fünfte und letzte Förderrunde der Programminitiative „MINTernational“. Die Initiative unterstützt seit fünf Jahren Hochschulen bei der Umsetzung ihrer Internationalisierungs-Strategien in den MINT-Fächern. Beispielhafte Projekte wurden ausgezeichnet in den Förderrunden: „Praxis MINTernational“, „MINTernational Digital“, „Hochschulstrategie MINTernational“ und „Studienstart MINTernational“. Für alle Förderrunden stellten Stifterverband, Daimler Fonds und die Daimler und Benz Stiftung insgesamt drei Millionen Euro zur Verfügung.

https://www.stifterverband.org/pressemitteilungen/2018_04_12_minternational_innovativ

Die innovativen Projekte werden in den Kompass MINTerantional auf dieser Seite in Zukunft aufgenommen.