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Neues Projekt: Young GEOMATENUM International

Die TU Freiberg hat das Projekt Young GEOMATENUM International entwickelt, um die Zahl an internationalen Promovierenden der TU Bergakademie Freiberg zu erhöhen. Mobilitätsförderungen sowie internationale Promotionsprogramme sollen dies ermöglichen. 

Die strategische Verknüpfung der Projektaktivitäten steht für Young GEOMATENUM International während der zweiten Förderphase im Mittelpunkt. Unter anderem sollen individuelle Mobilitätsförderungen mittelfristig den Aufbau internationaler Promotionsprogramme und Hochschulpartnerschaften unterstützen, um den internationalen Austausch von Arbeitsgruppen und Kooperationen durch strukturelle Netzwerke weiter zu intensivieren/zu fördern. Weiterhin wird am Ziel gearbeitet, die Zahl internationaler Promovierender zu erhöhen und Promovierenden der TU Bergakademie Freiberg, internationale Erfahrungen während der Promotionsphase in ihrem Forschungs- und Tätigkeitsfeld zu ermöglichen.

https://tu-freiberg.de/grafa

Kernidee

1) die zielgerichtete Qualifizierung von Promovierenden für eine Tätigkeit im internationalen
Umfeld der Ressourcensicherung einschließlich der Durchführung eines jährlichen interdisziplinären
Doktorandenkolloquiums
2) Erhöhung der internationalen Mobilität / Ermöglichung internationaler Erfahrungen im
Forschungs- und Tätigkeitsfeld während der Promotionsphase / Unterstützung des Aufbaus
individueller internationaler Netzwerke
3) Anwerbung und Bindung internationaler Doktorand_innen / Steigerung der Anzahl
internationaler Bewerbungen / Erhöhung des Anteils internationaler Doktorand_innen
4) Aufbau internationaler Hochschulpartnerschaften für die Doktorand_innenförderung (Aufbau
internationaler Promotionsprogramme)

 

STUBE: Das Studienbegleitprogramm für Studierende aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa

Außeruniversitäre Begleitveranstaltungen, die am Globalen Lernen und dem Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ausgerichtet sind, sollen Studierende aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa unterstützen und eine entwicklungspolitische Sensibilisierung und Qualifizierung der Studierenden ermöglichen. Die Transformation zu einer ökologischeren und sozial gerechteren Weltgesellschaft ist dabei das Ziel. In elf Bundesländern bzw. Regionen wird das Programm angeboten und wird aus Geldern der evangelischen Kirche und weiteren öffentlichen Mitteln finanziert.

Die rund 230.000 ausländischen Studierenden, von denen 3/4 in Deutschland aus Entwicklungs- und Schwellenländern kommen, tragen zur Internationalisierung der deutschen Hochschulen bei. Darüber hinaus bereichern sie mit ihrem Fachwissen den deutschen Arbeitsmarkt. Sie sind zukünftig dringend benötigte Fachkräfte in ihrem Heimatland und stellen dann gute Brückenbauer(innen) zwischen den Ländern dar. 85% dieser Studierenden verdienen sich ihr Studium selbst. Sie sind sogenannte „freemover“, d.h. sie erhalten kein Stipendium und damit gibt es für sie keine spezifischen Betreuungsangebote wie für die Stipendiaten. Um sich in der deutschen Hochschul- und Alltagskultur zurechtzufinden, sich sozial zu integrieren sowie ihr Studium entwicklungspolitisch auszurichten, sind Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika auf spezifische Orientierungsprogramme angewiesen.

STUBE bietet diesen Studierenden einen Raum zum erfahrungs- und entwicklungsbezogenen Informationsaustausch. Es setzt schon zu Beginn des Studiums an und ist studienbegleitend ein Forum sowohl für Fragen nachhaltiger Bildung und Entwicklung als auch der persönlichen Zukunftsplanung. Ebenfalls wird ein Bezug zur Heimat geschaffen und erhalten.

Was macht STUBE?

  • Interdisziplinäre, interreligiöse, geschlechtergerechte und diversitätssensible Ausrichtung
  • Partizipation der Studierenden: inhaltlich, logistisch, methodisch
  • Lebensnahe Diskussion von Theorie und Praxis sowie Reflektion von Wissenstransfer
  • Unterstützung der Studierenden, ihr Studium an den Bedürfnissen ihres Herkunftslandes zu orientieren
  • Ausbildung von STUBE MultiplikatorInnen, die im Sinne der SDGs einen Beitrag in Deutschland, zum Beispiel an Schulen leisten
  • Kooperation mit Hochschulen, Hochschulgemeinden, entwicklungspolitischen und interkulturell arbeitenden Initiativen und Organisationen
  • Förderung von Süd-Süd-Netzwerken

Ziele

Mit den Seminarangeboten trägt STUBE zu einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung bei. Mit der Ausbildung und Vermittlung von Multiplikator*innen an Schulen und Gemeinden fördert STUBE Globales Lernen. Mit der Entwicklung von Handlungsperspektiven und der Ermutigung zur politischen Verantwortungsübernahme ist STUBE auch ein Programm der Transformativen Bildung. Soziale Ungerechtigkeit, Verletzung von Menschenrechten, Erderwärmung, Artensterben, Klimakatastrophen, Kriege, – die Menschheit steht vor großen Herausforderungen. STUBE bedeutet, Menschen dazu zu empowern, nicht wegzuschauen, sondern gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Daher setzen wir uns für die sozial-ökologische Transformation ein und richten unsere Themen an den 17 universell gültigen Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030 der Vereinten Nationen aus.

Was bietet das Programm?

  • Wochenendseminare, Studientage, Exkursionen, Ferienakademien, Workshops und Abendveranstaltungen zu entwicklungsbezogenen Themen
  • Multiplikator(inn)enschulungen für interkulturelle und landeskundliche Einsätze zum Beispiel in Schulen und Gemeinden
  • Unterstützung eigener entwicklungsbezogener Aktivitäten der Studierenden an den Hochschulen und in den Hochschulorten
  • finanzielle Unterstützung für ein entwicklungs- und berufsbezogenes Praktikum oder eine Forschungsarbeit im Heimatland (BPSA)
  • Vorbereitung auf die Rückkehr ins Heimatland und Existenzgründung in länderübergreifenden Seminaren
  • Nachkontakt- und Alumniarbeit mit ehemaligen Teilnehmer(innen) des STUBE-Programms

Weitere Informationen gibt es hier:

http://stube-info.de/

 

 

 

 

 

Neuestes Best-Practice: MIN Graduiertenschule International

Die MIN Graduiertenschule International ist ein DAAD-gefördertes Projekt an der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft (MIN) der Universität Hamburg. Sie strebt an, die internationale Sichtbarkeit der Forschungsleistung Promovierender zu erhöhen, deren internationale Mobilität zu fördern und besonders geeignete internationale Bewerber und Bewerberinnen für eine Promotion an der MIN Fakultät in Hamburg zu gewinnen.
Zur Erreichung der übergeordneten Ziele wurde in den vergangenen Jahren ein auf die besonderen Bedürfnisse junger Wissenschaftler maßgeschneidertes Angebot an Maßnahmen etabliert.

So bieten seit Januar 2015 zwei akademische Tutoren wöchentliche Beratungen für internationale Promovierende im Falle administrativer Herausforderungen bzw. bei Problemen des täglichen Lebens an. Zum Ausbau wissenschaftlicher und berufsqualifizierender Schlüsselqualifikationen organisiert die MIN Graduiertenschule International darüber hinaus fortlaufend ein weites Angebot englischsprachiger Soft-Skill-Kurse; beispielsweise „Scientific writing“, „Communication in science“ oder „Peer reviewed Publishing: Rules, Strategies and Pitfalls“. Um die Kommunikation und Vernetzung zwischen den deutschen und ausländischen Promovenden der MIN-Fakultät zu unterstützen, bietet die MIN Graduiertenschule International außerdem regelmäßige abendliche Doktorandentreffen mit überfachlichen Themen in Form von Vorträgen oder Paneldebatten an.

Darüber hinaus unterstützt die MIN Graduiertenschule International die Promovierenden der MIN-Fakultät auch finanziell im Rahmen verschiedener Ausschreibungen, so zum Beispiel bei der finanziellen Umsetzung von Forschungsvorhaben und Konferenzaufenthalten im Ausland.

Die MIN Graduiertenschule International bezuschusst außerdem Gruppen von Promovenden, die selbst einen internationalen Workshop im Hamburger Umfeld organisieren möchten. Workshops oder Summer Schools, die in einem relativ kleinen Kreis hochkarätigen Austausch fördern, sind eine geeignete Chance für Promovenden, eine internationale Karriere vorzubereiten.

Zudem bietet die MIN Graduiertenschule International interessierten internationalen Bewerbern und Bewerberinnen, die eine Promotion an der MIN-Fakultät der Universität Hamburg anstreben, die Möglichkeit zu einem einmonatigen Kennenlernaufenthalt. Hierbei können Unklarheiten bezüglich notwendiger Voraussetzungen der Promotionszulassung sowie Besonderheiten bei interdisziplinären Themen ausgeräumt, aber auch die Fakultät und die Stadt kennengelernt werden.

Zur Gewinnung herausragender internationaler Bewerberinnen und Bewerber für eine Promotion an der Universität Hamburg werden die offiziellen Stellenausschreibungen der Universität Hamburg darüber hinaus u. a. auf renommierten Internetportalen wie ResearchGate veröffentlicht oder bei internationalen Karrieremessen ausgestellt.

Ein besonderes Angebot der MIN Graduiertenschule International ist, dass Promovierende die Chance haben, ihre Arbeiten vor Veröffentlichung durch ein professionelles Lektorat Korrektur lesen zu lassen.

weitere Informationen:

Website:
https://www.min.uni-hamburg.de/en/min-graduiertenschule/min-graduiertenschule-international.html

 

Erfolgreiche Studienvorbereitung für 10.400 Geflüchtete mit dem Integra-Programm

Im Jahr 2017 haben sich 10.400 Geflüchtete mit Hilfe des Integra-Programms auf ihr Studium vorbereiten können.

Das Integra-Programm, welches vom DAAD und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, ermöglicht geflüchteten Studierenden eine erfolgreiche Integration in das deutsche Hochschulsystem oder auch die mögliche Weiterführung des vorangegangenen Studiums, indem verschiedene Projekte und Stipendien angeboten werden, um den Schwierigkeiten der Integration in ein neues Land und ein neues Hochschulsystem entgegenzuwirken.

Ziel des Programms ist die Integration von Flüchtlingen ins Studium, welches vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bis zum Jahr 2019 mit insgesamt 100 Millionen Euro gefördert wird.  Geflüchtete Studierende sollen hiermit „an den Hochschulen Fuß fassen und durch Sprachkurse und fachliche Propädeutika auf ein Studium vorbereitet werden“ (DAAD).

Zu dem Programm gehören also vor allem Sprachkurse, welche aber auch in Kombination mit Fachkursen angeboten werden. Die sprachliche und fachliche Förderung soll für ein Studium an Hochschulen sowie Studienkollegs vorbereiten und Kompetenzen vermitteln die für ein Studium in Deutschland notwendig sind.

Kompetenzermittelnde Angebote wie onSET, TestAS und uni-assist sollen werden somit zum Sprungbrett für die Eingliederung durch das Integra-Programm sein, womit mögliche sprachliche und fachliche Nachteile behoben werden sollen.

Ein Großteil der Teilnehmer/innen am Integra-Programm kommen aus Syrien. „78% der IntegraTeilnehmer/innen kommen aus Syrien, 6% aus Afghanistan und 5% aus dem Irak.“ So steht es in der 2018 Publikation der Studie „Wissenschaft Weltoffen“, welche einen Einblick in Daten und Fakten zur Internationalität von Studium und Forschung ermöglicht.

Rund 56% der Teilnehmenden haben im Rahmen des Programms einen Sprachkurs belegt, die meisten davon an einer Universität, einem Studienkolleg oder an einer Fachschule. Die vorwiegend im mittleren Niveau liegenden Deutschkenntnisse der Teilnehmer/innen konnte somit erweitert werden. „Die Mehrheit der 2017 im Integra-Programm durchgeführten Sprachkurse entsprach dem Niveau B1 oder B2 (47%) des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens. Lediglich 13% entfielen auf A1- oder A2-Niveau, 20% auf C1- oder C2-Niveau“ (Wissenschaft Weltoffen 2018)

Die meisten der Bewerber/innen entschieden sich für ein Studium im Bereich der Ingenieurswissenschaften, aber auch die Bereiche der Medizin und der Gesundheitswissenschaften, welche im Vorjahr an der Spitze standen, waren weiterhin beliebt, wenn auch deutlich weniger Interesse bestand. Der MINT-Bereich war mit rund 14% auch beliebt.

Um mehr über das Integra-Programm zu erfahren gibt es hier noch einmal den Link für den Bericht zur Studie „Wissenschaft Weltoffen 2018“ und die Ausschreibung vom DAAD:

http://www.wissenschaftweltoffen.de/publikation

https://www.daad.de/der-daad/fluechtlinge/infos/de/41996-integration-von-fluechtlingen-ins-fachstudium-integra/

Studium immer internationaler: Studie Wissenschaft weltoffen 2018 veröffentlicht

Deutsche Hochschulen bleiben auch weiterhin für internationale Studierende und Forschende attraktiv. Das zeigt der Bericht „Wissenschaft weltoffen 2018“, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) vorgestellt hat.

Zielvorgaben bei den ausländischen Studierendenzahlen übertroffen

Die Zahl der eingeschriebenen ausländischen Studierenden  (Bildungsinländer*innen und -ausländer*innen) hat sich im vergangenen Jahr von 340.000 auf 359.000 weiter vergrößert.  Damit wurde das 2013 von Bund und Ländern gesteckte Ziel, 350.000 ausländische Studierende in Deutschland bis zum Jahr 2020 zu erreichen, bereits übertroffen. Der Anteil der ausländischen Studierenden beträgt damit knapp 13% (12,8%).

Vor allem Ingenieursfächer bei Bildungsausländer*innen bliebt

Die Zahl der der Bildungsausländer*innen , die in einem MINT-Fach eingeschrieben sind, beträgt 47,5%  und ist im Vergleich zum Vorjahr weiter leicht gestiegen.  Allerdings ist diese hohe Zahl den vielen internationalen Ingenieursstudierenden (37,0%) zu verdanken. Die restlichen MIN-Fächer studieren nur 10,5% der internationalen Studierenden.

Abbruchquote weiter gestiegen 

Kopfschmerzen sollte den Hochschulen jedoch weiterhin die hohe Abbrecher*innenquote bei den internationalen  Studierenden machen. 45 Prozent der ausländischen Bachelorstudierenden und 29 Prozent der Masterstudierenden brechen ihr Studium vorzeitig ab. Deutsche Studierende weisen dagegen eine Abbruchquote von 28 Prozent im Bachelor und 19 Prozent im Master auf. Gerade der hohe Wert bei Bachelorstudierenden, der im Vergleich zur letzten Erhebung nochmals um 3% gestiegen ist, ist alarmierend. Die Steigerung des Studienerfolgs ist zuletzt zu einer der zentralen hochschulpolitischen Aufgaben erhoben wurden. Da die aktuellen Daten sich noch auf die Kohorten von 2012/2013 beziehen, können sie jedoch nur sehr bedingt als Indikator für den Erfolg der Bemühungen der Hochschulen in den letzen Jahren dienen.

Immer mehr ausländische Wissenschaftler*innen 

Auch die Zahl der ausländischen Wissenschaftler*innen, die an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen arbeiten, nimmt konstant zu:  Seit 2007 ist die Zahl des ausländischen Wissenschaftspersonals an deutschen Hochschule um 84% gestiegen, und beträgt 11%.

Mit 20% liegt der Anteil bei außeruniversitären Forschungseinrichtungen deutlich höher und die Entwicklung noch dynamischer. Allein im Vergleich zur Erhebung im letzten Jahr ergab sich eine Steigerung um 12%.

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek äußerte sich zufrieden: „Deutschland ist ein international hochattraktiver Wissenschaftsstandort und profitiert vom internationalen Austausch. […] Gelebte Wissenschaftsfreiheit und unsere Investitionen in die Hochschulen zahlen sich mehr denn je aus. Das deutsche Wissenschafts- und Hochschulsystem ist international vernetzt und im besten Sinne weltoffen – allen Abschottungsdiskursen zum Trotz.“

Den gesamten Bericht steht hier zum Download bereit:
http://www.wissenschaftweltoffen.de/publikation

 

Neuestes Best-Practice: Software-Engineering International

Kernidee des Projektes ist die Entwicklung einer Software in einer realen Auftraggeber-Auftragnehmer-Situation im internationalen Umfeld innerhalb mehrerer Teams.
Ziel ist es die Studenten von Partnerhochschulen mit den Studenten der Informatik der Hochschule Hof im Projekt und vor Ort im Ausland zusammenzubringen und auf diese Weise die Mobilität auf beiden Seiten zu steigern:

1) Die ausländischen Studenten in der Partnerhochschule sollen auf die Angebote der Hochschule Hof im Bereich der Bachelor- und Masterstudiengänge aufmerksam gemacht werden.

2) Die Studenten der Hochschule Hof sollen einen Kurzaufenthalt an einer Partnerhochschule wahrnehmen können und auf diese Weise die Hürden, die ein Auslandsaufenthalt mitbringt, gesenkt werden.

3) Die Sprachbarriere soll abgebaut werden.

4) Die Studenten sollen auf Projekte im internationalen Berufsumfeld vorbereitet werden.

Weitere Informationen:

Internationalisierung von Hochschulen: Jetzt erst recht! Empfehlungen des WR zur Internationalisierung

Wie sollen sich Hochschulen in einer zunehmend von nationalen Interessen getriebenen und wissenschaftsfeindlichen Welt, die zunehmend das wissenschaftliche Arbeiten erschwert positionieren? Die Antwort des Wissenschaftsrates lautet: jetzt erst recht! Weiterlesen

Die Konferenz Gender & IT 2018 ist vorbei: Hier gibt es Fotos und Videos

Die Konferenz Gender & IT 2018 ist nun vorbei. Sie fand vom 14. bis 15. Mai 2018 in Heilbronn statt und sämtliche vorträge wurden gefilmt und können nun im Internet gesehen werden.

In der Bildergalerie kann man sich Fotos der Eröffnung und den individuellen Sessions sowie des Abschlusses der Konferenz anschauen: gender-wissen-informatik.de/Konferenz

Ein sehr interessantes und hilfreiches Feature sind aber auch die YouTube Videos der Vorträge, damit man die Konferenz auch miterleben kann, wenn man nicht direkt teilnehmen konnte.

„Das Projekt „Gender. Wissen. Informatik. Netzwerk zum Forschungstransfer des interdisziplinären Wissens zu Gender und Informatik (GEWINN) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT.“ gefördert. Weitere Informationen unter: https://www.komm-mach-mint.de/MINT-Projekte/Komm-mach-MINT.-Projekte/GEWINN“ (Komm-Mach-Mint)

mehr zum Projekt und der Konferenz gibt es hier:

http://gender-wissen-informatik.de/Konferenz#anchor-603

Neuestes Best-Practice: Indo-German Challenge for Sustainable Production

Bei diesem Projekt sollen Studierenden vor der Zielsetzung der Nachhaltigen Entwicklung eine Lösung zu einem realen Problem eines Industriepartners entwickeln. Dabei stehen sie zunächst vor der Herausforderung, dass die Teammitglieder zum einen in Indien und zum anderen in Deutschland sind. Durch neue Kommunikationskanäle sollen die phyisisch getrennten Team zunnächst präferierte Lösungen entwickeln. Während des ersten Austauschs in Indien entwickeln die Teams zunächst kompetetiv eigene Lösungen und erhalten jeweils Feedback. Im Anschluss wird eine Lösung entwickelt oder gewählt, die nun kollaborativ von allen Studierenden weiter verfolgt wird. Während des zweiten Austauschs in Deutschland wird die von allen Studierenden gewählte und detaillierte Lösung gemeinsam umgesetzt.

1. Vorphase: der Inhalt der Impulsveranstaltung wird in Abstimmung mit der eines Praxispartners aufgerufenen „Challenge“ ausgearbeitet. Der Bezug einer jeder Challenge ist die „Nachhaltige Entwicklung“.
Output/Ziel: Lehrveranstaltung mit Bezug zur Challenge ausgearbeitet.

2. Lösungsfindungsphase (1 Monat): die Lehrinhalte werden den Studierenden durch beide beteiligten Professoren im Rahmen von „Pitches“ (kurze, kondensierte Lehrformate) in einem „Virtual Classroom“ allen Studierenden vermittelt. Im Anschluss erarbeiten die Teams (je bestehend aus 2 indischen und 2 deutschen Studierenden an verschiedenen Standorten) unter Zuhilfenahme moderner Kommunikationsplattformen 3 unterschiedliche Ansätze.
Output/Ziel: Je Team ein Lösungsansatz.

3. Synthese der Lösungsansätze (Sprint in Indien, 1 Woche): Während eines Austausch am BITS, Pilani, Indien, lernen sich die Teammitglieder zum ersten Mal persönlich kennen und können ihre ersten Ansätze weiter verfeinern. Anschließend stellen alle Teams vor einem Komitee (Praxispartner und wissenschaftliches Personal) ihren Lösungsansatz vor. Basierend auf dem Feedback müssen sich die Teams untereinander für die vielversprechendste Lösung entscheiden. Abgerundet wird der Aufenhalt in Indien durch einen Besuch eines Praxispartners in Indien. Hierbei hat der Praxispartner die Möglichkeit auf sich und auf mögliche Berufseinstiege aufmerksam zu machen.
Output/Ziel: Eine kollaborativ identifizierte Lösung.

4. Detaillierung und Materialbeschaffung: Gemeinsam wird die identifizierte Lösung ausschließlich kollaborativ detailliert und die zur Umsetzung benötigten Materialien werden beschafft. Hierfür steht den Studierenden ein vorgegebenes Budget zur Verfügung.
Output/Ziel: Kollaborativ identifizierte Lösung detailliert und Materialien sind beschafft.

5. Realisierungsphase (Sprint in Deutschland, 1 Woche): Während des Austauschs in Deutschland wird die entwickelte Lösung umgesetzt und dem Komitee vorgestellt. Die Studierenden erhalten Feedback zur Arbeit und besuchen einen Praxispartner.
Output/Ziel: Umgesetzter Prototyp bereit zum Einsatz in den Lernfabriken.

weitere Informationen:

Website:

www.igcsm.org

Ausschreibung: Innovationspreis Mobilitätsgestalterin

Im September 2018 vergibt die Allianz pro Schiene zum ersten Mal den „Innovationspreis Mobilitätsgestalterin“. Kreative Frauen aus der Bahnbranche, die gerade die Mobilität neu erfinden, können bis zum 30. Juni für die Ehrung vorgeschlagen werden.

Ob eine Erfindung – allein oder im Team – den Personenverkehr auf den Kopf stellt, den Güterverkehr revolutioniert, die Arbeitswelt für Frauen und Familien verbessert, die Umwelt schont, das System Schiene stärkt oder das Design der Eisenbahn verjüngt: Das Frauennetzwerk der Allianz pro Schiene sammelt ab sofort alle Vorschläge und legt sie einer hochkarätigen Jury vor, die das ganze Spektrum der nachhaltigen Mobilität spiegelt. Am 19. September auf der Innotrans in Berlin wird die Jury die Gewinnerinnen öffentlich vorstellen.

Mobilität braucht den weiblichen Blick

Die beiden Sprecherinnen des Frauennetzwerks der Allianz pro Schiene, Carmen Maria Parrino (Abellio Rail Mitteldeutschland) und Alexandra von Oy (Bombardier Transportation), riefen alle Unternehmen der Bahnbranche auf, ihre besten und tatkräftigsten weiblichen Mitarbeiter für den Wettbewerb zu nominieren. „Die Mobilität braucht den weiblichen Blick. Und deshalb wollen wir Frauen sichtbar machen, die allein oder im Team an einer Verbesserung des Systems Eisenbahn arbeiten.“ Parrino und von Oy ermutigten erfindungsreiche Eisenbahnerinnen, sich auch selber vorzuschlagen. „Selbstbewusstsein schadet nicht. Die Mobilität in Deutschland braucht Macherinnen mit Esprit. Unsere Jury freut sich über jeden Vorschlag für den Innovationspreis Mobilitätsgestalterin 2018. Wir werden dafür sorgen, dass auf der nächsten Innotrans die Männer nicht mehr ganz so ausschließlich unter sich sind.“

Innovationspreis: Jury spiegelt Bandbreite der nachhaltigen Mobilität

In der Jury für den Innovationspreis vertreten sind der Verband der Bahnindustrie (VDB), der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), der Verkehrsclub Deutschland (VCD), der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB), der Verband der Eisenbahningenieure (VDEI), der Verband deutscher Ingenieure (VDI), die Universität Stuttgart, der Schweizer Verband öffentlicher Verkehr (VöV) und das Frauennetzwerk der Allianz pro Schiene als Organisator des Wettbewerbs.

weiterlesen:

https://komm-mach-mint.de/MINT-News/Innovationspreis-Mobilitaetsgestalterin-2018

weitere Informationen:

www.allianz-pro-schiene.de/ausschreibung-innovationspreis-mobilitaetsgestalterin

Veranstaltungen

Fachtagung von Bildung & Begabung: SMART – Fördern in der digitalen Welt

HS Bremen: Diskussion: „Allein unter Männern? Frauen in der Raumfahrt und im Schiffbau“

Digitalisierung international Denken

Digitalisierung international Denken

08 Okt 2018 Erbacher Hof, Mainz
Die Konferenz Digitalisierung international Denken befasst sich mit der Frage, welche Rolle digitale Bildungsangebote bei der Entwicklung und Umsetzung der Internationalisierungsstrategien von Hochschulen spielen. Digitale Bildungsangebote, die global bereitgestellt werden, sind für [...]

Seminar: Internationale Aspekte des dualen Studiums (Kurs 36)

HRK Jahreskonferenz: Internationalisierung auf dem Prüfstand

HRK Jahreskonferenz: Internationalisierung auf dem Prüfstand

05 Dez 2018 Umweltforum, Berlin
Internationalisierung auf dem Prüfstand: Aktuelle Herausforderungen, neue Perspektiven Am 5. und 6. Dezember 2018 findet die HRK-EXPERTISE-Jahreskonferenz Internationalisierung auf dem Prüfstand: Aktuelle Herausforderungen, neue Perspektiven im Umweltforum Berlin statt. Der [...]