Beiträge

Call for Applications: Der Frauen-MINT-Award

Frauen im MINT Bereich können nun ihre Abschlussarbeit in einem MINT-Fach einreichen, um den Frauen-MINT-Award zu erhalten. Audimax MEDIEN und die Deutsche Telekom AG möchten so den weiblichen MINT-Nachwuchs fördern.

Das Motto des Awards ist diesmal „Wachstumsfelder der Zukunft: Cloud, Networks of the Future, Internet of Things, Artificial Intelligence und Cyber Security.“

„3.000 Euro winken der Verfasserin der über alle Wachstumsfelder hinweg besten Arbeit, je 500 Euro erhalten außerdem die Verfasserinnen der jeweils besten Abschlussarbeit in jedem einzelnen der Wachstumsfelder. „Dass dieser Award ein reiner Frauen-Award ist, ist uns ein großes Anliegen“, sagt Barbara Bialas von audimax MEDIEN. „Denn nach wie vor trauen sich viele Abiturientinnen kein technisch-naturwissenschaftliches Studium zu. Grund hierfür ist auch, dass weibliche MINT-Talente oft im Verborgenen wirken und diese Disziplin deshalb in der öffentlichen Wahrnehmung männlich dominiert bleibt. Und genau hier setzt der Frauen-MINT-Award an: Er ehrt speziell MINT-Frauen für ihre Arbeiten und schafft bei affinen Abiturientinnen den Mut, MINT zu ihrem akademischen Feld zu machen. Denn wenn wir in Deutschland auf Dauer wettbewerbsfähig bleiben wollen, brauchen wir mehr Frauen in MINT-Berufen. Oder anders gesagt: Fachkräftelücke und Digitalisierung fragen nicht nach Chromosomen.“ (Komm-Mach-MINT)

Teilnehmer aus aller Welt sind eingeladen bis zum 17. März 2019 ihre Bachelor-oder Masterarbeit oder auch ihre Examensthesis einzureichen. Mehr dazu hier:

https://challenge.telekom.com/frauen-mint-award-2019

Mehr von Komm-Mach-MINT:

https://www.komm-mach-mint.de/MINT-News/Partner-News/Frauen-MINT-Award-2019?platform=hootsuite

Frankfurt University of Applied Sciences: Ein MINT-Studium für geflüchtete Frauen

Die Frankfurt University of Applied Sciences möchte Geflüchteten Frauen im MINT Bereich ein Studium in maschinentechnischen Ingenieursstudiengängen, Informatik sowie Architektur ermöglichen. Eine Informationsveranstaltung, gefördert vom deutschen Ingenieurinnenbund (dib) e.V. eine Informationsveranstaltungdazu fand am 07. Dezember 2018 statt, bei welcher Einblicke in Erfolgsgeschichten von Frauen mit Flucht- und Migrationshintergrund und individuelle Beratung im Vordergrund standen.

„Das „Willkommensjahr Frankfurt University of Applied Sciences“ ermöglicht seit dem Sommersemester 2016 asylsuchenden und anerkannten Geflüchteten einen besonderen Einstieg in maschinentechnische Ingenieurstudiengänge (Maschinenbau, Produktentwicklung und Technisches Design, Service Engineering Maschinenbau sowie Mechatronik). Seit dem Sommersemester 2017 hat die Hochschule das Projekt ausgeweitet auf die Studiengänge Architektur und Informatik. Geflüchtete mit Hochschulzugangsberechtigung werden bei der Klärung der formalen Zulassungsvoraussetzungen unterstützt, durchlaufen im ersten Programmjahr ein reduziertes Fachstudium in deutscher Sprache und verbessern parallel dazu ihre Deutschkenntnisse in Intensivkursen mit dem Ziel, die „Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang“ zu bestehen. Studentische Mitarbeiter/-innen betreuen sie während dieser Zeit, helfen bei allen Fragen zum Studium und Campusalltag, bei der Suche nach einer Wohnung und der Bewerbung für ein Praktikum. Nach erfolgreichem Abschluss des Willkommensjahres ist der Einstieg in das zweite Semester des Fachstudiums möglich.“

Die studienvorbereitende Maßnahme war ein Kooperationsprojekt und wurde organisiert und durchgeführt vom Fachbereich Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik, dem Fachbereich Informatik und Ingenieurwissenschaften, dem Fachsprachenzentrum (FSZ) sowie dem International Office (IO) der Frankfurt UAS. Finanziert wird das Willkommensjahr durch Mittel des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (HMWK), dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI), dem Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA), den Fachschaften sowie von Mitgliedern und privaten Förderern der Frankfurt UAS.“ (Komm-Mach-MINT)

Die Veranstaltung ist zwar schon vorbei, jedoch besteht die Förderung weiterhin.

Weitere Infos:

https://komm-mach-mint.de/MINT-News/Partner-News/MINT_Studium-fuer-gefluechtete-Frauen

https://www.frankfurt-university.de/de/news/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1270&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ad05d7a01bf550dc9c47cf9f3d537beb

Neues Projekt: Biotechnology in Mining – integration of new technologies into educational practice

Die TU Bergakademie Freiberg (TU BAF) und die National Technical University (NTU) „Dnipro Polytechnic“ arbeiten zusammen mit dem Institut für Ökologie der NTU und dem Institut für Biowissenschaften der TU BAF, um die Lehre auf dem Gebiet „Biotechnologie im Bergbau“ an der NTU zu fördern.

Dabei wurden jeweils Bachelor- und Mastermodule zu mikrobiellen bzw. pflanzenbasierten Biotechnologien entwickelt: „Fundamentals of Microbiology for Mining“ und „Fundamentals of Phytoremediation“ für das Bachelorstudium, „Biomining (Part I. Microbial Technologies in Mining)“ und „Biomining (Part II. Phytomining)“ für das Masterstudium.

In all diesen Modulen wird ein Schwerpunkt auf die praktische Anwendung dieser Technologien gelegt. Der Transfer von Wissen, Kenntnissen und Fertigkeiten erfolgte in Form unterschiedlicher Aktivitäten:

(1) Vorlesungen von Hochschullehrern der TU BAF an der NTU zu den Themen „Fundamentals of Microbiology for Mining“, „Fundamentals of Phytoremediation“ und „Technologies of microbial leaching of metals“; Diese Vorlesungen dienten als Grundlage für die Dozenten der NTU zur Entwicklung entsprechender eigener Vorlesungen.

(2) Praktika von Studierenden der NTU (Masterstudiengänge Ökologie und Bergbau) am Institut für Biowissenschaft der TU BAF zu den Themen „Phytomining“ und „Microbiology in Mining“: Die Inhalte und Versuche dieser Praktika wurden gemäß den fachlichen und didaktischen Zielsetzungen und der technischen Möglichkeiten in Praktika an der NTU f ür Ökologie- und Bergbaustudierende eingebaut.

(3) Aufbau eines Labors an der NTU: Mit Mitteln des DAAD wurde an der NTU ein chemisch-biologisches Labor zu experimentellen Arbeiten über pflanzen- und mikrobenbasierte Technologien im Bergbau eingerichtet.

(4) Masterarbeiten unter gemeinsamer Betreuung durch NTU und TU BAF: Studierende des Studiengangs Ökologie an der NTU verteidigten erfolgreich ihre Masterarbeiten zu den Themen ”Studying the Environmental Hazard Level of Soil Pollution by Vehicles and Developing Methods for its Decreasing” sowie “Studying the Possibility of Using Brown-Red Clay for Reclamation of Waste Rock of Coal Pits of Western Donbas”, wofür die praktischen Arbeiten teilweise an der TU BAF stattfanden. Die Absolventen konnten ihre Masterarbeiten auf mehreren nationalen Konferenzen in der Ukraine vortragen.

(5) Fachexkursionen in Bergbaubetriebe der Ukraine: Im Rahmen von drei Exkursionen wurden Bergbaubetriebe in der Umgebung von Dnipro, mit welchen die NTU kooperiert, besichtigt mit Schwerpunkt Gewinnung der Ressourcen, Umweltbeeinträchtigungen, Rekultivierung / Wiedernutzbarmachung von Bergbaufolgeflächen, Wiederverwendung von Asche- und Schlackeabfällen von Wärmekraftwerken und von Rückständen der Kohleaufbereitung. Die gemeinsam erarbeiteten Module wurden inzwischen in die Studienablaufpläne der Studiengänge Umweltwissenschaften, Bergbau und Geologie an der NTU integriert.

Mehr dazu kann man hier erfahren:

Zur Homepage des Projekts

 

Positive Entwicklung bei der Gewinnung von ausländischen MINT-Fachkräften

Die Gewinnung von Fachkräften  in akademischen MINT-Berufen gelingt immer besser. Diesen Schluss zieht das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in einer jüngsten Veröffentlichung. Besonders positiv bewertet das Institut die Verbesserung für Personen aus Drittstaaten.

Der MINT-Frühjahrsreport des IW hatte ein großes Medienecho hinterlassen. Darin wurde bekannt gegeben, dass der  Fachkräftemangel der deutschen Wirtschaft im MINT-Bereich auf einem Allzeithoch liege. Bereits darin wurde auf die große Bedeutung von Zuwanderer*innen für die deutsche Wirtschaft hingewiesen: Ohne die Zuwanderung qualifizierter MINT-Fachkräfte, so im Bericht zu lesen, wäre die Fachkräftelücke noch größer ausgefallen und die Wertschöpfung der deutschen Wirtschaft geringer ausgefallen.

Die Bemühungen der Bundesregierung, die Rahmenbedingungen für die Zuwanderung aus Drittstaaten zu verbessern, zeigen Erfolge:
Die Erleichterung der  Zuwanderungsregeln für Personen aus Drittstaaten und die aktiver Werbung um akademische MINT-Fachkräfte im Ausland haben dafür gesorgt, dass die Zahl der Zuwanderer*innen aus Drittstaaten seit 2012 von 30.000 auf 53.000, Heimatländer von Geflüchteten wurden nicht erfasst, angewachsen sei. Die Zahl dieser Beschäftigten mache eine  Wertschöpfung von jährlich 3 Milliarden Euro aus. Besonders hoch sei die Zahl der hochqualifizierten Einwanderer*innen aus Indien.

Auch die Zuwanderung akademischer MINT-Fachkräfte aus EU-Ländern habe in diesem Zeitraum stark zugenommen: und sei um 53 Prozent auf knapp 60.000 gestiegen.

Zu dieser Entwicklung haben, wenn auch im Artikel nicht erwähnt, auch die steigenden ausländischen MINT-Studierenden und Absolvent*innen an deutschen Hochschulen ihren Teil beigetragen. Allein in den Ingenieurswissenschaften hat die Zahl der Bildungsausländer*innen von 62.000 (2012) auf über 98.000 (2018) zugenommen. Fast jede/r zweite ausländische Student/in ist in einem MINT-Fach eingeschrieben.

Wie schon im MINT-Frühjahresreport angemerkt müsse, was die Rahmenbedingungen MINT-Facharbeiterberufen angeht, nachgebessert werden: Hier habe sich das Einwanderungsrecht für Personen aus Drittstaaten in den vergangenen Jahren nicht in gleichem Maße weiterentwickelt, sodass sich die Zahl der Beschäftigten aus Drittstaaten in diesem Bereich nur leicht (12 %) erhöht werden konnte. Zum Vergleich: Die Beschäftigung von EU-Ausländer*innen in MINT-Facharbeiterberufen sei mit 62% sogar noch stärker gestiegen als in den akademischen MINT-Fachberufen.

https://www.iwkoeln.de/presse/iw-nachrichten/beitrag/axel-pluennecke-erste-erfolge-bei-akademischen-mint-berufen.html

 

Vom MINT-Studium in den Beruf – Broschüre von Komm mach MINT veröffentlicht

In der von der Initiative Komm mach MINT jüngst veröffentlichten Broschüre „Vom MINT-Studium in den Beruf“  finden sich Karrieretipps für MINT-Absolventinnen und -Studentinnen.

Allein unter Männer? Das war ein mal!  Frauen in MINT-Berufen sind längst kein Kuriosum mehr, immer mehr Frauen entscheiden sich für ein MINT-Studium und arbeiten in Branchen, die dem MINT-Bereich angehören.

Die 23-seitigen Broschüre bietet ein Überblick der Karriere-Entwicklungsangeboten für MINT-Studentinnen und -Absolventinnen und zeigt wie man diese strategisch nutzen kann. Sie lässt Berufseinsteiger*innen und Expertinnen und Experten zu Wort kommen und gibt Tipps zu Selbstvermarktung und Bewerbung.

Die Broschüre ist kostenlos und kann entweder als Pdf heruntergeladen werden oder per Post bestellt werden.

https://komm-mach-mint.de/MINT-News/Studentinnen-Broschuere?platform=hootsuite

 

 

SCIENCE MEETS FICTION – Science und Gender im Science-Fiction- und Sitcom-Format

Die Broschüre „SCIENCE MEETS FICTION – Science und Gender im Science-Fiction- und Sitcom-Format“, welche von der Stiftung MINTEEE mithilfe der Fraunhofer- und Max Planck-Gesellschaft veröffentlicht wird, ist jetzt erschienen. Sie bringt Science Fiction, Genderthemen und Wissenschaft zusammen, indem aufgezeigt wird, „welche Interessen die Filmindustrie an den MINT-Wissenschaften hat und umgekehrt“ (Komm-Mach-MINT).

Die Broschüre

Sie basiert nicht nur auf den Ergebnissen der gleichnamigen internationalen Konferenz, die im November 2016 in Berlin stattfand, sondern beinhaltet darüber hinaus zahlreiche spannende Interviews mit hochrangigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland sowie mit Programmmacherinnen und Programmmachern, die die Sicht deutscher Produktionsfirmen, Sender und Streamingdienste auf das Thema beleuchten.

„Sie will das Interesse an naturwissenschaftlich-technischen Themen durch Unterhaltungsformate in breiten Bevölkerungsschichten wecken. MINTEEE kann insbesondere auch durch die Darstellung weiblicher Rollenvorbilder in der Wissenschaft einen Beitrag dazu leisten, dass mehr junge Frauen den Mut fassen, eine Karriere in der Wissenschaft einzuschlagen.“ (Auszug aus der Broschüre)

Die Konferenz

Anhand konkreter Beispiele zeigten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Filmschaffende, wie Science und Fiction erfolgreich ko­operieren können, wenn es darum geht, Entdeckungsreisen in eine zukünftige und unbekannte Welt mit starken Frauen in naturwissenschaftlich-technischen Berufsrollen zu erzählen oder in Sitcoms das alltägliche Leben von Wissen­schaftlerinnen und Nerds in Szene zu setzen.

Beleuchtet wurde auch, welche Chancen in diesem Zusammenhang der Eintritt neuer Programmanbieter für deutsche Produktionen bietet. Weiterhin wurde diskutiert, welchen Beitrag Wissenschafts(förder-) organisationen, Filmhochschulen und Universitäten leisten können, auch in Deutschland die Ausbil­dungs- und Entwicklungszusammenarbeit von Science und Fiction zu fördern, um für mehr Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technologie (MINT) und mehr weibliche MINT-Role-Models zu sorgen. (www.konferenz.minteee.org)

Weitere Informationen:

https://www.komm-mach-mint.de/MINT-News/Science-Fiction-Broschuere

www.minteee.org/broschuere-erschienen

IT&me: Was Frauen in der IT wollen

Um den Frauenanteil in der IT zu steigern wurde im Rahmen des Forschungsprojektes IT&me eine eine E-Learning- und Vernetzungsplattform entwickelt. 

„Gerade einmal 17 % der IT-Fachkräfte sind laut einer repräsentativen BITKOM-Umfrage von 2017 Frauen. Studien zeigen auch, dass Frauen die Branche häufiger wieder verlassen. Grund dafür sind Geschlechterstereotype und die Erfahrung, ausgeschlossen zu werden. Frauen werden in der IT noch immer als Besonderheit betrachtet – entsprechend werden sie anders wahrgenommen, wenn sie etwas fragen oder etwas nicht wissen. In einem Umfeld, in dem kontinuierliches Lernen unabdingbar ist, ist dies besonders problematisch.

„Hier setzen wir an mit IT&me: Wir schaffen ein Lernumfeld, in dem Frau-Sein in der IT nicht eine Besonderheit ist, sondern die Norm“, erläutert Prof. Dr. Nicola Marsden (Hochschule Heilbronn, Lehrstuhl für Informatik), die sich als Sozialpsychologin mit Software-Entwicklung unter dem Aspekt der Geschlechtergerechtigkeit beschäftigt. „Um weiblichen Fachkräften eine stärkere Teilhabe zu ermöglichen, ist es notwendig, gezielte Angebote zu schaffen und Frauen so dauerhaft an Prozessen der Produktentwicklung zu beteiligen“, beschreibt Julia Hermann von der Universität Duisburg-Essen ihre Motivation für das Projekt. Vertreterinnen der Zielgruppe werden deshalb aktiv in die Anforderungserhebung und Umsetzung mit einbezogen. Ihre Rückmeldungen zu unterschiedlichen Entwicklungsschritten fließen direkt in die Umsetzung ein und sorgen dafür, dass das Produkt – die E-Learning- und Vernetzungsplattform IT&me – ihren Anforderungen entspricht.

Eine Anforderung war, dass sich Nutzerinnen ihre Lerninhalte personalisiert zusammenfügen möchten. Prof. Dr. Tobias Brückmann (CampusLab GmbH, Geschäftsführer): „Die Inhalte werden von uns als Nuggets, also als kurze Lerneinheiten erstellt, sodass sie nach einem persönlichen Zeitplan bearbeitet werden können. Darüber hinaus werden wir auch Zertifizierungskurse mit vorgegebenen Inhalten anbieten.“ So können die Nutzerinnen sich auf der Plattform sowohl individuelle Inhalte aussuchen als auch einem organisierten Lehrpfad folgen.

Von der technischen Seite steht aktuell die Frage im Vordergrund, über welche Wege die Inhalte gefunden werden sollen. Prof. Dr. Volker Gruhn (Universität Duisburg-Essen, Lehrstuhl für Software Engineering): „Wir haben einen eigenen Empfehlungsmechanismus entwickelt, der den Nutzerinnen personalisierte Vorschläge anzeigt. Die Ergebnisse sind dabei so aufeinander abgestimmt, dass sie auch in den allgemeinen Lernpfad passen.“
Das Thema Vernetzung steht jetzt als nächstes im Mittelpunkt. Wie und wann wollen sich die Expertinnen miteinander verknüpfen? Wie wollen sie mit Unternehmen Kontakt aufnehmen? Die Funktionen dafür müssen genau abgestimmt werden, damit der Mehrwert der Plattform – eigenständige Weiterbildung und schnelle Vernetzung, auch mit Unternehmen – zur Geltung kommt. Bis Ende des Jahres 2018 wird an der Entwicklung eines testbaren Prototyps gearbeitet. Anfang 2019 wird die Plattform in einer ersten Version der Öffentlichkeit vorgestellt.

Über IT&me:

Die E-Learning- und Vernetzungsplattform IT&me bietet Frauen in der IT an, sich für ihre berufliche Karriere weiterzubilden und mit IT-Expertinnen und Unternehmen zu vernetzen. Die Plattform wird unter kontinuierlicher Partizipation der Zielgruppe entwickelt. Ziel ist es, Frauen in der IT-Branche zu ermöglichen sowohl die eigenen Kompetenzen aus- als auch ein starkes Netzwerk aufzubauen und dadurch ihre Karrierechancen deutlich zu verbessern. Das Verbundprojekt wird umgesetzt von dem Lehrstuhl für Software Engineering der Universität Duisburg-Essen, der Fakultät für Informatik der Hochschule Heilbronn, der CampusLab GmbH und dem externen Partner Edkimo. Das Vorhaben IT&me wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unter den Förderkennzeichen 01FP1616, 01FP1617 und 01FP1618 gefördert.“ (Komm-Mach-MINT)

weitere Informationen:

www.itandme.de/gendergerechtigkeit-in-der-it.pdf

https://www.komm-mach-mint.de/MINT-News/Gendergerechtigkeit-in-der-IT

 

Erfinderinnen gesucht! Der women&work Erfinderinnenpreis

Frauen können es genauso gut.  In Vergangenheit und Gegenwart haben Erfinderinnen und Pionierinnen einiges erreicht. Jedoch sind sie weiterhin unterrepräsentiert!

Mit dem women&work-Erfinderinnenpreis soll sich das nun ändern.

„Der Preis wirbt für mehr weiblichen Erfindergeist und macht gleichzeitig erfolgreiche Erfinderinnen der Gegenwart sichtbar. Ab sofort können sich Frauen mit Erfindergeist für den women&work-Erfinderinnenpreis 2019 bewerben.

Die Bewerbung ist bis zum 20. September möglich. Alle Bewerbungen werden nach Bewerbungsschluss gebündelt an die Jury übermittelt. Die Jury hat 14 Tage Zeit, eine Favoritin pro Kategorie auszuwählen. Spätestens bis zum 15. Oktober werden die Gewinnerinnen per eMail benachrichtigt“ (Komm-Mach-MINT)

Auch internationale Erfinnerinnen können sich bewerben, solange das Projekt in Deutschland entwickelt wurde. 

Der women&work-Erfinderinnenpreis wird in drei Kategorien vergeben:

  • Technologie
  • Service & Sozial
  • Geschäftsmodell und Organisation

Preisverleihung auf der Internationalen Erfindermesse

Der women&work-Erfinderinnenpreis wird auf dem iENA-Forum der Internationalen Erfindermesse iENA verliehen.

  • Donnerstag, 1. November
  • 13:30 – 14:30 Uhr
  • iENA – Internationale Erfindermesse
  • iENA-Forum
  • Messezentrum Nürnberg | Halle 12 | 90471 Nürnberg

weiterlesen:

https://komm-mach-mint.de/MINT-News/woman-work-Erfinderinnenpreis

zur Bewerbung:

https://www.erfinderinnenpreis.de/bewerbung/

After-Movie zur Internationalen Spring School im März 2018

„Im vergangenen März veranstaltete das Projekt „FührMINT“ der Technischen Universität München eine viertägige Spring School zum Thema „Leadership in Knowledge Organizations: Perspectives on Talent Management & Diversity“. Der Ergebnisbericht steht nun zum Download zur Verfügung. Weiterlesen

Neuestes Best-Practice: MINT(um) Bachelor Plus

Mit dem Bachelor-Plus-Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik (BSEI+) als Pilotprojekt im Rahmen von MINT(um) Bachelor Plus verschafft die Technische Universität München (TUM) den Studierenden des Bachelor-Studiengangs Elektrotechnik und Informationstechnik (BSEI, ca. 700 Studierende im ersten Fachsemester, hiervon 34% internationale Studierende, Stand WS17/18) bei Schwierigkeiten nach dem ersten Prüfungsblock mit diesem Projekt zusätzliche Zeit für eine studienbegleitende Nachqualifikation während des zweiten Fachsemesters (im Sinne einer Entschleunigung).

In dem nicht zulassungsbeschränkten Studiengang BSEI sind die Anforderungen in den ersten beiden Fachsemestern durch Grundlagen- und Orientierungsprüfungen (GOP) definiert. Die Prüfungen ermöglichen es den Studierenden, ihre Eignung in den Anforderungen der konkreten Fachrichtung zu überprüfen. Etwa 30 Prozent der Studierenden scheitern jedoch an der GOP durch ein endgültiges Nichtbestanden, weitere 10 Prozent beenden ihr Studium freiwillig. 95 Prozent der Studierenden mit bestandener GOP schließen dann jedoch das Studium erfolgreich ab. Die durchschnittliche Studiendauer liegt dabei deutlich unter dem Bundesdurchschnitt.
Eine signifikante Zahl Studierender verzögert die erste universitäre Leistungsfeststellung und erzeugt so einen Berg unbewältigter Aufgaben, die einem strukturiertem Studienablauf und Erfolg entgegenstehen. Bestehende Angebote zur Nachqualifikation im fachlichen bzw. sprachlichen Bereich finden im Kontext der hohen fachlichen und zeitlichen Anforderung wenig Resonanz, nur wenige Studierende suchen aktiv bei der Fachstudienberatung nach Unterstützung. Bei internationalen Studierenden erschweren unzureichende Fähigkeiten bei der Sprachrezeption und fachsprachliche Defizite den Studienerfolg zusätzlich.

BSEI+ motiviert Studierende zur Prüfungsteilnahme im ersten Fachsemester. Bei definiert knappem Misserfolg in den ersten Prüfungen und noch vor der sonst semestergleichen Durchführung der Wiederholungsprüfungen können sich Studierende aktiv für die Teilnahme an einem Nachqualifikationsprogramm BSEI+ entscheiden. Mit Learning Agreements werden individuell verbindliche Elemente einer fachlichen und sprachlichen Nachqualifikation vereinbart und der Studienplan des zweiten Fachsemesters durch Ausnahmen bei der Pflichtanmeldung zu GOP-Prüfungen entlastet. Bei positivem Nachweis des Kompetenzerwerbs in der Nachqualifikation werden Fristverlängerungen auch in weiteren Fachsemestern gewährt und Studierende anschließend wieder in den Regelstudienbetrieb eingeleitet.

Weitere Informationen:

Veranstaltungen

HS Bremen: Diskussion: „Allein unter Männern? Frauen in der Raumfahrt und im Schiffbau“

Workshop „Genderforschung in MINT“

Workshop „Genderforschung in MINT“

19 Jul 2018 Liefmannshaus, Freiburg
Der Workshop „Genderforschung in MINT“ findet am 19. Juli 2018 in Freiburg statt. Dieser ist der zweite von drei Workshops, die im Rahmen des BMBF geförderten Projekts „Gendering MINT digital [...]

5. Essener FuE-Workshop: Diversität in FuE-Teams: Alle(s) gleich anders?

MINT:Barcamp 2018

MINT:Barcamp 2018

28 Sep 2018 KörberForum, Hamburg
Am 28. September findet das diesjährige MINT: Barcamp in Hamburg statt! Dort können "MINT-Regionen-Macherinnen und -Macher" sich kennenlernen und zusammen Ideen entwickeln. "Regionale Netzwerke für die MINT-Bildung funktionieren überall anders. Sie haben [...]

MINT-Regionen in Rheinland-Pfalz – Siegerehrung und Fachtagung

MINT-Regionen in Rheinland-Pfalz – Siegerehrung und Fachtagung

17 Dez 2018 Erbacher Hof, Mainz
Rheinland-Pfalz soll ein starkes MINT-Land werden. Das ist das Ziel der MINT-Strategie des Bildungsministeriums und der damit verbundenen Kooperationsvereinbarung mit dem Wissenschafts- und dem Wirtschaftsministerium zum Förderwettbewerb MINT-Regionen und zum [...]